10 Tipps, um Ladyboys zu erkennen - oder Sandra Bullock

Ich hatte vergessen, diese Bemerkung im letzten Post zu erwähnen, aber ich muss es nochmal schreiben, weil es einfach zu lustig ist:
Es gibt dutzende Websites, die von westlichen Männern geschrieben werden und die einem Tipps geben wollen, wie man uns Ladyboys als solche erkennt.

Nachdem es immer die gleiche 10-Punkte-Liste ist, die auf verschiedenen Blogs und Websites erscheint, scheint da nicht besonders viel Expertise dahinterzustecken.

Wir sind jetzt schon ziemlich oft über diese Beiträge im Internet gestolpert und fanden sie recht albern, denn auch mit diesen Tipps kann man Ladyboys nicht immer erkennen.
Stattdessen würde man es versehentlich vermeiden mit Top-Frauen wie Sandra Bullock und Meg Ryan ins Bett zu gehen, die beide für einen recht großen Adamsapfel bekannt sind.

Man kann uns nicht immer erkennen, denn wir können es ja auch nicht!

Image: flickr/Doctor Hyde

Zu schön, um ein Mädchen zu sein?

Wenn meine Freundinnen und ich durch Bangkok spazieren und andere Leute treffen, wird unsere Schönheit immer bewundert. Auf Thai wird das Wort „schön“ soweiso großzügig gerbraucht, deswegen werden wir Ladyboys damit geradezu überschüttet.
Eine Redewendung wird in unserem Zusammenhang besonders gerne benutzt: “schöner als eine Frau.“
Ich habe dem nie besondere Beachtung geschenkt und es einfach als Kompliment genommen.
Beauty Shot

Weniger ist mehr: eine natürliche und trotzdem schöne Frau

Doch wenn ich alleine unterwegs bin, höre ich die Leute manchmal tuscheln: „Ist das eine echte Frau?“

Viele Jahre lang hat mich das sehr verwirrt, denn eigentlich loben uns die Leute ja immer für unsere Weiblichkeit und Schönheit. Wieso erkennen uns dann völlig fremde trotzdem als Transsexuelle?
Zwei Begebenheiten haben hier Licht ins Dunkel gebracht:

Vor etwa zwei Jahren hatte ich mich recht schick angezogen und ansehnliches Make-Up aufgetragen und war sehr selbstsicher, so wie ich aussah. Trotzdem zog ich viele Blicke auf mich und war frustriert, denn eigentlich war ich mir sicher gewesen, dass ich nichts „ladyboyhaftes“ an mir hatte. Deswegen fragte ich meine weibliche Freundin, die mit mir unterwegs war: „warum schauen die mich an? Woran liegt das?“
Sie antwortete einfach: „Weil du gut aussiehst. Besser alles alle anderen um dich herum.“
Trotzdem habe ich es da noch nicht recht verstanden, was sie meinte.

Einige Monate später war ich auf einer Party und irgendwann spät am Abend, ließ eine Frau, mit der ich mich schon einige Zeit unterhalten hatte, eine Bemerkung fallen, aus der ich schließen konnte, dass sie wusste, dass ich eine Transsexuelle bin. Wieder frustriert fragte ich sie: „Wie kannst du das wissen?“
Sie sagte: „Gar nicht. Du bist eine perfekte Frau. Ich hätte es nicht gewusst, wenn du nicht zu hübsch für eine Frau gewesen wärst.”
Einen Moment lang fand ich diese Antwort sehr absurd aber in den darauffolgenden Tagen fügte sich das Puzzle zusammen:

Alle meine weiblichen Freundinnen benutzen kaum Make-Up, haben manchmal unreine Haut, buschige Augenbrauen, Übergewicht und einen schlechten Modegeschmack, wohingegen meine Ladyboy-Schwestern sich sowas nie erlauben würden, denn seit ihrer frühen Jugend streben sie nach Perfection.

Es ist ja nicht so, als wären wir völlig überdrehte Bühnendarstellerinnen, Drag Queen oder Ähnliches, mit High heels wie Stelzen, Make-Up wie tropische Papageien und tuntigem Verhalten.
Es ist wohl eher so, dass wir uns nicht feminin genug fühlen, wenn nicht alles perfekt ist, aber damit wirken wir dann so unecht wie die mit Photoshop bearbeiteten Frauen von den Titelseiten der Modemagazine.

Ich bin immer noch dabei das alles zu verstehen, denn es scheint als wäre ich lange Zeit auf dem Holzweg gewesene und hätte viele frustrierende Situationen vermeiden können.
Aber es scheint trotzdem wahr zu sein, denn eine andere Situation hat es bewiesen:

Ich war zu einem Treffen auf einem öffentlichen Platz gegangen bei dem wir für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern demonstrieren wollten.
Als ich dort ankam stand da eine Frau in einem hübschen Kleid, makellosem Make-Up und einer tollen Frisur. Ich kannte sie nicht, aber erkannte sie gleich als eine „Schwester“ von einem „Stamm“ und ging zu ihr, um mich mit ihr zu unterhalten. Dann kam eine andere Frau auf uns zu. Sie hatte normale Haare, kein Make-Up und einfache Kleidung. Sie fragte: „Ist das hier die Katoey-Ecke?. Dann gehöre ich hier her.“ Ich hätte sie nicht erkannt.

Nur, um hier Mißverständnisse zu vermeiden: Ich war nie zu aufgestylt und arbeite schon immer in ganz normalen Jobs, ohne, dass mein Umfeld immer weiß, dass ich transsexuell bin (erst jetzt verstehe ich aber, dass das vor allem deswegen so war, weil ich immer ein ganz normales Business-Kostüm anhatte).
Seit neuestem achte ich darau, immer mal einen Gang zurück zu schalten. Ich trage jetzt ganz einfache Ohrringe, lasse die Hälfte meines Make-Ups weg (und fühle mich dabei nackt) und Jeans und ein einfaches Top sehen auch gut aus.

Und es klappt.

Bild: flickr/ rexquisite

Der Lola-Komplex


Vor etwa einem Jahr hatte ich hier einen Beitrag über das Lied „Talk of all the USA“ aus den 70ern von der Gruppe Middle of the Road gepostet. In dem Song geht es um eine Beziehung zwischen einem Mann und einer transsexuellen Frau. Ich fand es damals (und heute auch noch) recht überraschend, dass sich die Pop-Musiker der 70er so offen mit den „Frauen der zweiten Art“ (สาวประเภทสอง Saao Prapeth Song, ein schöner thailändischer Ausdruck, den ich eigentlich sehr gut finde, der sich aber auf deutsch etwas außerirdisch anhört :-) und einer Beziehung zu ihnen beschäftigt.
In einem Kommentar, den unser geschätzter Leser Boonsong unter die englische Fassung des Beitrages geschrieben hatte, wies er auch auf den bekannten Rock-Klassiker „Lola“ von den Kinks hin.
Und auch dieses Stück handelt von einem tête-á-tête mit einer Transsexuellen. Ich war so frei und habe den textes von „Lola“ einmal übersetzt:

Der Text von “Lola” auf deutsch:

Ich traf sie in einem Club unten im alten Soho
wo man Champagner trinkt der nach Coca Cola schmeckt
Sie kam auf mich zu und fragte mich, ob ich tanzen wolle

I fragte sie nach ihrem Namen und in ihrer dunkelbraunen Stimme
sagte sie Lola L.o.l.a
Ich bin nicht der kräftigste Mann auf der Welt
aber als sie mich drückte brach sie mir fast das Rückrat
oh meine Lola

Also, ich bin nicht dumm,
aber ich kann nicht verstehen
warum sie wie eine Frau lief, aber wie ein Mann sprach
Wir tranken Champagner und tanzten die ganze Nacht
unter elektrischem Kerzenlicht

Sie hob mich hoch und setzt mich auf ihre Knie
sie sagte, lieber Junge, kommst du mit mir nach Hause?
Also, ich bin nicht der leidenschaftlichste Typ auf der Welt,
aber als ich ihr in die Augen blickte, habe ich mich beinahe in Lola verliebt.

Ich stieß sie von mir
Ich ging zur Tür
Ich fiel auf den Boden
Ich rappelte mich auf meine Knie
Ich sah sie an und sie mich

So will ich, dass es bleibt
und ich will auch, dass es für meine Lola so bleibt
Mädchen werden zu Jungs und Jungs zu Mädchen
Es ist eine durcheinandergemischte und –gerührte Welt –außer für Lola

Ich war erst vor einer Woche von zu Hause weggegangen
und ich hatte noch nie zuvor eine Frau geküsst.
Aber Lola war meine und nahm mich bei der Hand
und sagte lieber Junge ich mache dich zu einem Mann!

Ich bin nicht der muskulöseste Mann der Welt,
aber ich weiß, was ich bin und ich bin froh ein Mann zu sein und Lola ist es auch.

Natürlich hat jeder diesen Song schon tausende Mal gehört, aber die meisten werden wohl kaum bemerkt haben, dass es in dem Lied um einen Flirt (und vielleicht sogar mehr) mit einer transsexuellen Frau geht. Selbst in dem Eintrag in der Wikipedia gibt es eine Passage zur Hintergrundgeschichte des Liedes, wobei die eigentlich recht unromantisch ist. Darin erklärt Ray Davis, dass er sich beim Schreiben des Stückes daran erinnert habe, dass der Manager der Kinks Robert Wace einmal in einem Club mit einer schwarzen Transsexuellen getanzt habe und ihm erklärt habe: „ Mann, ich bin hier echt an einer Sache dran.“ Und es war in Ordnung, bis sie um sechs Uhr morgens nach Hause gingen.
Wenn man sich diese beiden Songs aus den 60ern und 70ern so ansieht, wird schnell klar, dass es wohl noch viel mehr Musik geben muss, die das Transgender-Thema behandelt – nur vielleicht nicht so offensichtlich wie „Middle oft he Road“ oder die „Kinks“.
Allerdings bleibt die Frage offen, ob es hinter diesen Liedern eine tiefere Bedeutung gibt und ob diese Songs nicht auch wertend sind. Denn immerhin werden die Transsexuellen am Ende immer als „Mann“ bezeichnet. Aber vielleicht gab es in der Welt der 60er und 70er einfach nur zwei Geschlechter (eine fällig veraltetet Sichtweise, wie man heute weiß).

Aber der Lola-Komplex inspiriert auch heute noch Musiker. Die israelische Pop-Sängerin, bestimmt einer der berühmtesten Transsexuellen der Welt, die 1998 auch mit ihrem Lied „Diva“ den Eurovision Song Contest gewonnen hatte, veröffentlichte im Jahr 2005 ebenfalls einen Song namens „Lola“ Wenn man sich das Video zu dem Lied genau ansieht, wird einem schnell klar, dass auch hier der Lola-Komplex der „Kinks“ aufgegriffen wird und mit den Geschlechtergrenzen gespielt wird:




Dana International – Lola

Vielleicht gibt es in ein paar Jahren wieder einen Pop-Song, der sich mit dem Lola-Komplex befasst und damit auf den Ursprung von vor 50 Jahren anspielt.
In Thailand ist Transgender-Musik schon beinahe eine eigene Musikrichtung und es gibt mehrere Unterkategorien. Nicht nur, dass Katoey-Bands in den letzten Jahren in Mode gekommen sind, sie verdienen damit auch gutes Geld.
Ladyboy-Bands sind allerdings ein riesiges Thema und ich habe mir vorgenommen in Zukunft auch mal hierüber etwas zu schreiben.

Die Karriereleiter einer transsexuellen Schönheitskönigin


Es war damals ein großer Erfolg für Treechada Petcharat, die in Thailand im Allgemeinen (zumindest aber in der Katoey-Community) als Nong Ploy bekannt ist. Nicht nur, weil sie mit jungen 19 Jahren schon den Miss Tiffany’s Universe Transgender Schönheitswettbewerb gewonnen hatte, sondern weil sie im gleichen jahr auch noch zur Miss International Queen gekürt wurde. Beides im Jahr 2004.


Normalerweise werden die Gewinnerinnen dieser Schönheitswettbewerbe dann noch ein paar Monate lang durch das Land gekarrt, um verschiedene Werbeauftritte zu absolvieren, irgendwann ist ihre bekanntheit dann so verblasst, dass sie meist ihre ganz normalen Leben weiterführen.
Nicht so Nong Ploy. Obwohl der Höhepunkt ihrer Karriere schon beinahe sechs Jahre her ist, ist sie in der thailändischen Öffentlichkeit noch immer präsent und hat regelmäßige Auftritte.
Zuletzt war sie prominent am Beginn dieses Jahres in Erscheinung getreten, als sie in einem Werbespot für das thailändische telekommunikationsunternehmen G-Net mitspielte.



Vor vielen Jahren – es wird wohl 2005 gewesen sein – hatte Nong Ploy schon einmal in einem Musikvideo der Sängerin Doo Ba Doo für den damals sehr populären Song Mai Chai Poo Chai (ich bin kein Mann) mitgespielt. Dieser Song hatte mir und vielen anderen Transsexuellen in Thailand damals viel bedeutet und wir hörten in fast ständig. Vor allem amüsierten wir uns natürlich auch wie Ploy ein liebestolles Zimmermädchen spielt.



Wenn man nun zuerst das Musikvideo von 2005 anschaut und danch den G-Net-Werbespot fällt einem sofort auf, wie sehr sich Ploy und ihre Rollen verändert haben. Von einer Slapstick-Nummer (die in Thailand ja ganz oft den Ladyboys überlassen wird) zu einer Hochklasse-Schönheit, die Werbung für High-Tech-Geräte macht.
Eine tolle Entwicklung. Vor allem vor dem Hintergrund, dass viele der Eintags-Sternchen schneller verglüht sind als sie berühmt wurden.
Es gibt über Ploy noch jede Menge zu erzählen und zu zeigen und ich habe mir vorgenommen in den nächsten Wochen noch mehrere Blog Post über sie zu schreiben.

Ladyboy Bands kommen nicht aus der Konserve



Dass es schwer ist einer neuen Band zum Erfolg zu verhelfen ist lange bekannt. Eine Band zu gründen, die nur aus Ladyboys besteht, war daher ein Wagnis, dem die meisten Kritiker ein frühes Aus beschieden haben. Doch Thailands erste Ladyboy Band „Venus Flytrap“ (mehr Infos folgen in den nächsten Post) haben Fuß gefasst und haben zumindest wegen ihres Exotenstatus ein paar erfolgreiche Songs gehabt.

Dass aber selbst in Thailand der Markt zu klein ist, um eine zweite Transsexuellen-Truppe erfolgreich zu machen, konnte man jetzt an dem traurigen Beispiel von „Papillon“ sehen.

Zwar war es in Thailand sicher für viele Katoeys der größte Traum gewesen das fehlende fünfte Mitglied der Band zu werden, doch gelohnt hat es sich ohnehin nicht.

Der erste Song „Dangerous“ war altmodisch-trashig. Das Layout des CD-Covers und das Video waren selbst für thailändische Verhältnisse einfach billig.

Mittlerweile funktioniert auch schon die offizielle Website von Papillon nicht mehr.

Es scheint also Unterschiede zu geben zwischen einer Venus Fly Trap und einer Eintagsfliegenband.
Selbst hübsche Ladyboys können das nicht ändern.



Transsexuelle in der Öffentlichkeit - Offenbarungspflicht?



Jahr für Jahr langweilen “Big Brother” Shows in vielen Ländern der Welt aufs Neue ihr Fernsehpublikum. Doch obwohl das Konzept dieser Sendung ziemlich ausgeleiert ist, schaffen es die Kandidaten noch immer auf die Titelseiten der Boulevardmagazine und werden in Webmagazinen ausführlich beleuchtet.

Weil es aber trotzdem langweilig ist, anderen Menschen ,die für ein paar Monate in ein Haus gesperrt worden sind, dabei zuzusehen, wie sie den ganzen Tag auf der Couch liegen oder tumbe Aufgaben erledigen müssen, kam den Produzenten von Big Brother schon recht früh die Idee, das Geschehen mit exotischeren Kandidaten und interessanteren Persönlichkeiten aufzupeppen, um so mehr Konfrontation und Überraschungen in den Fernsehkerker zu bringen.

Im Jahr 2004 kamen dann die Macher von Big Brother Australien auf die Idee, Miriam Rivera in den Container zu stecken, eine damals berühmte Transsexuelle. Das Konzept funktionierte und andere Länder zogen nach, wobei die erhofften Szenen voller Konfrontation und Überraschung kaum stattfanden.

Zum Start der diesjährigen Staffel von Big Brother Brasilien zog in diesem Jahr auch die junge, milchkaffeefarbene Schönheit Ariadne Thalia in das Big Brother Haus ein.

Als ich sie das erste Mal sah wurde ich sofort aufmerksam und erkannte sie bald als eine von uns. Ganz offenbar war es den anderen Bewohnern des Hauses und dem brasilianischen Fernsehpublikum aber nicht bewusst, dass sie eine transsexuelle Mitbewohnerin bekommen hatten.

Seitdem gibt es in den brasilianischen Online-Medien und in der Blogosphäre des Landes eine aufgeregte Debatte: Muss Ariadna ihren Mitbewohnern sagen, dass sie transsexuell ist? In allen Blogs, die ich gelesen habe, wird sie in jedem Fall als eine schöne Frau mit einer tollen Figur bewundert.

In diesem Punkt herrscht also Einvernehmen. Aber muss die junge Transsexuelle aus Rio de Janeiro wirklich jeden über ihre Biografie aufklären? Hier beginnt für viele Autoren eine ethische Diskussion, wie sie in Brasilien sonst selten geführt wird.

“Sie verarscht doch alle Leute, sie sollte das auf keinen Fall tun,” schreibt einer der Kommentatoren in seinem Blog.

Doch täuscht sie wirklich etwas vor, das sie gar nicht ist? Ariadna hatte vor einiger Zeit sogar eine Geschelchtsangleichende Operation in Thailand machen lassen und ist sicher bei Weitem mehr eine Frau, als viele, die es von Geburt an sind.

Ein anderer brasilianischer Blogger schreibt deswegen: “Warum muss man jedem Fremden, dem man in seinem Leben begegenet zwangsläufig von einem Problem erzählen, dass man mal in der Vergangenheit hatte? Muss man wirklich jedem neuen Gegenüber mitteilen, dass man beispielsweise mal ständigem Sodbrennen gelitten hat?

Sicher nicht.

Einige widersprechen aber, dass sie ihren Körper so verändert habe, wie ihn die Natur eigentlich nicht geschaffen habe.

„Sie sagt nicht die Wahrheit,“ sagt ein Kritiker.

Das bedeutet also, dass jemand eine junge Frau, die an Fettsucht leidet und hat und nur mit Hilfe einer operativen Magenverkleinerung wieder zu einer schlankeren und sogar ausgezeichneten Figur gekommen ist, jedem sagen muss, dass sie eigentlich mal fett war?

„Was unterscheidet eine ehemlaige Fette von einem ehemaligen Mann?“ fragt ein Blogger.

Ich halte es trotzdem für ein lebenslanges Problem vieler Transsexueller. Sie können noch so schön und feminin aussehen und alle geborenen Frauen übertrumpfen und trotzdem werden sich die anderen Menschen hintergangen fühlen. Viele – zumeist Männer – scheinen sogar besonders stolz zu sein, wenn sie eine Transsexuelle als solche erkannt haben und ihre Erkenntnis dann auch lautstark kundgetan haben.

Interessant ist auch, dass die meisten Blog, die sich mit der Ladyboy, Transexuellen-Thematik befassen mindestens einen Post haben, in dem es darum geht, woran man Ladyboys erkennt. Viele dieser Blogs scheinen sogar oft nur aus solchen „Ratgebern“ zu bestehen.

Oft geben Männer einer Transsexuellen/Ladyboy auch schon gleich zu erkennen, dass sie sie „durchschaut“ hätten. Dieses verhalten stammt wohl aus der ewigen männlichen Paranoia davor, sich doch einmal in das Dritte Geschlecht zu verlieben.

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Transsexuelle sind der "Talk of All the USA"



Gestern hab ich zufällig irgendeinen Radiosender eingestellt - gerade noch rechtzeitig um das Lied "Talk of All the USA" von Middle of the ROad mitzubekommen. Das Lied habe ich vorher noch nie gehört, aber ich musste sofort loslachen.

Hier der Text auf Englisch. Wer den Text lieber auf Deutsch lesen möchte, der nutze den Google Übersetzer.

Hier der Text:

Julie puts her make up
on her face ev'ry day

she's a woman
yes I know

she's a woman
even so
she's the talk of all the USA

oh
yeah
the talk of all the USA.

I went out with Julie
to a party one night.

She's a woman...

I was mad I completely
turned blind

she wouldn't let me love her
and it blew my mind
Julie said man
I must be very sure
.
she told me that she'd
never been loved before.
Then I put my coat on
we decided to go.

She's a woman...

On the way back home
I tried with Julie again


She's a woman...

In the car with remote
controlled hands

I knew that little Julie
she would understand

when I got there before my very eyes

I'll tell you man
I got myself a big surprise.
Julie had that something
other girls didn't have.

She's a woman...


Fazit: Das kommt davon, wenn man mit ferngesteuerten Händen an die Mädels rangeht.

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Berliner Amtsgericht: Überraschung im Thai-Bordell

Ein junger Mann geht in ein thailändisches Bordell. Dort hat er Sex, bis er eine der gebuchten Prostituierten als Ladyboy identifiziert mehr...

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