Warum gibt es in Thailand so viele Ladyboys? Antwort Nummer 3

Jeden Monat kriegen wir ein paar E-Mails von unseren Lesern, in denen immer wieder dieselbe Frage auftaucht: „Warum gibt es in Thailand so viele Ladyboys?“
Im Internet lassen sich zu dieser Frage jede Menge Antworten finden, von denen die meisten aber völliger Unsinn sind. Etwa: „Die haben dort irgendwas im Wasser, dass sie zu Ladyboys werden lässt.“
Dabei ist die Antwort recht simple. Im Grunde gibt es sogar drei gründe für das „Ladyboy-Phänomen“.
In den folgenden tagen werden wir hier alle Gründe veröffentlichen. Heute gibt es den dritten Grund.

Traditionelle Gründe

In Thailand ist besonders auf dem Land das Brauchtum noch stark verwurzelt. Kaum eine Woche vergeht, in der keine religiöse Zeremonie, Hochzeit, Mönchwerdung oder Trauerfeier stattfindet.
Und bei vielen dieser Anlässe spielen die Transgender im Dorf eine wichtige Rolle.
Während die meisten der Ladyboys in den Touristenmetropolen wie Phuket oder Pattaya in der Gastronomie, in Cabaretshows oder dem Rotlichtgewerbe beschäftigt sind, gehen sie in Bangkok noch den ursprünglicheren Tätigkeiten nach. Keine Fimproduktion, bei der keine Ladyboys als Kosmetikerinnen, Kostümdesignerinnen, Choreographinnen beschäftigt sind. Die Tomboys, also der weibliche Gegenpart der Ladyboys, arbeiten dagegen oft als Regieassistenten oder bei der Filmcrew mit.



Opal bei einem Schönheitswettbewerb

In den Dörfern zeigt sich das noch deutlicher. Hochzeiten werden fast vollständig von den Ladyboys organisiert. Die Braut wird von Ladyboys geschminkt, bekommt ihr Kleid von ihnen angezogen, wird mit ihrem Bräutigam zusammen von Ladyboys fotografiert. Ladyboys kochen das Essen, machen den Blumenschmuck (hierbei hat sich Victoria neulich ordentlich in den Finger geschnitten) und singen und tanzen während der Feier auf der Bühne.



Opal trägt während eines Umzuges den Gong

Bei religiösen Festen sind die Ladyboys immer mit am meisten von allen involviert, schmücken die Festwagen und organisieren die obligatorischen Schönheitswettbewerbe.
Ladyboys und ihre Talente sind somit ein bedeutender Bestandteil im dörflichen Leben und in Thailand und entsprechend werden sie und ihre Arbeit geschätzt.



Opal beim organisieren eines Festes

Überstezt aus dem Englischen das Original gibt es wie immer auf dem Phet Ti Saam Ladyboy-Blog

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Warum gibt es in Thailand so viele Ladyboys? Antwort Nummer 2

Jeden Monat kriegen wir ein paar E-Mails von unseren Lesern, in denen immer wieder dieselbe Frage auftaucht: „Warum gibt es in Thailand so viele Ladyboys?“
Im Internet lassen sich zu dieser Frage jede Menge Antworten finden, von denen die meisten aber völliger Unsinn sind. Etwa: „Die haben dort irgendwas im Wasser, dass sie zu Ladyboys werden lässt.“
Dabei ist die Antwort recht simple. Im Grunde gibt es sogar drei gründe für das „Ladyboy-Phänomen“.
In den folgenden tagen werden wir hier alle Gründe veröffentlichen. Heute gibt es den zweiten Grund.

Religiöse Gründe

94 Prozent der Thais sind Theravada Buddhisten. Neben dem Buddhismus praktizieren die Thais aber auch den Animismus und glauben somit auch an Geister. Der Animismus ist in Thailand tausende Jahre alt and war schon da lange bevor der Buddhismus nach Thailand kam.

Animismus gab es früher überall auf der Welt. In Europa, Amerika, Africa und natürlich in Asien.In all diesen alten animistischen Kulturkreisen war das „Dritte Geschlecht“ imme retwas besonderes. Viele der Transgender waren Wahrsager, Shamanen und hochspirituelle Personen, die sehr respektiert wurden.

Erst als die monotheistischen Religionen an Einfluss gewannen, wurde der Animismus verdrängt. Und in den neuenn Religionen war kein Platz mehr für ein „Drittes Geschlecht“.
Der Buddhismus ist dagegen aber keine theistische Religion, also eine Religion ohne Gott, weswegen der Buddhismus den Animismus auch nicht in die Knie zwang, sondern in vielen Teilen einfach integrierte. Entsprechend gibt es im Buddhismus kein Verbot für ein „Drittes Geschlecht“.

Opalnun

Opal in Nonnentracht während einer religiösen Zeremonie in ihrem Heimatdorf

So wurde die animistische Kultur mit ihren spirituellen transsexuellen Tänzerinnen und Wahrsagerinnen also buddhistisch und trotzdem änderte sich fast nichts.
In Thailand ist der Animismus besonders in den ländlichen Gebieten noch tief verwurzelt. Dennoch sind auch die modernen Ladyboys ganz normale Mitglieder der dörflichen und religiösen Gemeinschaft wie alle anderen auch. Die meisten sind dabei noch viel engagierter im täglichen religiösen Leben.
Ansonsten werden sie aber wie alle anderen Frauen auch angesehen.

Im Internet findet sich ganz oft die Information, dass der Buddhismus tolerant gegenüber den Ladybyos sei und es deshalb so viele gäbe. Aber das ist eben nur die halbe Wahrheit.
Vielmehr ist der Buddhismus allen Religionen gegenüber tolerant auch zu den Relgionen, die Transgender als festen Bestandteil ihrer spirituellen Gemeinschaft betrachten.

Übersetzt aus dem Englischen. Das original von Nong Duu gibt´s wie immer auf dem Phet Ti Saam Ladyboy-Blog

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Warum gibt es in Thailand so viele Ladyboys? Antwort Nummer 1

Jeden Monat kriegen wir ein paar E-Mails von unseren Lesern, in denen immer wieder dieselbe Frage auftaucht: „Warum gibt es in Thailand so viele Ladyboys?“

Im Internet lassen sich zu dieser Frage jede Menge Antworten finden, von denen die meisten aber völliger Unsinn sind. Etwa: „Die haben dort irgendwas im Wasser, dass sie zu Ladyboys werden lässt.“

Dabei ist die Antwort recht simple. Im Grunde gibt es sogar drei gründe für das „Ladyboy-Phänomen“.
In den folgenden tagen werden wir hier alle Gründe veröffentlichen. Heute starten wir mit dem ersten.

Der finanzielle Grund

Anders als in westlichen Ländern sind die Familienbande in Thailand wesentlich stärker. Wenn jemand in der Familie in Problemen steckt (zum Beispiel Schulden, Krankenhausaufenthalt) helfen ihm die anderen Familienmitglieder.
Zudem gibt es in Thailand keine Rentenversicherung. Die junge Generation muss Eltern und Großeltern so gut unterstützen wie nur irgend möglich.

Wenn ein junger Mann aber erwachsen wird, wird er seine eigene Familie haben, für die er sorgen muss, weswegen er seine Eltern und Großeltern entsprechend weniger unterstützen kann.

Wenn ein Junge aber ein Ladyboy ist, wird er, der dann ja eine sie ist, keine Familie gründen. Stattdessen wird siefür ihren eigenen Lebensunterhalt sorgen und das ganze restliche Geld zur Unterstützung der Eltern verwenden. Weit mehr als ihre Brüder.
Somit ist es also mit Sicherheit kein finanzieller Nachteil für die Eltern, wenn ihr Sohn eine Tochter wird.

Zudem fällt es vielen Ladyboys in der Schule wesentlich einfacher als ihren männlichen Mitschülern, Fremdsprachen zu lernen, wodurch sie später im Berufsleben ein höheres Einkommen haben.
Und selbst, wenn sie einfach nur im Dorf bleiben können sie trotzdem wie die anderen Männder und Frauen in den Reisfeldern arbeiten. Anders als ihre männlichen Geschwister verschleudern sie aber ihr Einkommen nicht für schnelle Mopeds und Whiskey.

Ein Ladyboy-Tochter zu haben ist also sicher nicht der schlechteste Deal für thailändische Eltern.

Übersetzt aus dem Englischen. Das Original von Nong Duu gibt es auf dem Phet Ti Saam-Ladyboyblog

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Solidarität unter Ladyboys

Gerade komme ich von der Arbeit und als ich das Apartmentgebäude betrete, in dem ich wohne, sehe ich eine ander Person weit vor mir in den Aufzug gehen. Als ich am Aufzug ankam, stand die Tür noch immer offen, weil sie von der Person, die Ladyboy ist wie ich, offen gehalten wurde.
Natürlich ist das keine großartige Solidarität in der genauen bedeutung dieses Wortes aber trotzdem ein kleiner Gefallen. Und diese Art kleine Gefallen finde ich sehr oft unter Ladyboys zu Gelegenheiten bei denen andere Leute sich nicht darum kümmern würden. Mal die Toilettentür in einer Disko von außen zuhalten, wenn das Türschloss kaputt ist und mal auf die Tasche aufpassen.
Ich freue mich jedes Mal über diese kleinen Gefälligkeiten und bemühe mich, anderen Schwestern zu helfen, so oft ich kann. Und dabei rede ich nicht von engen Freundinnen, sondern von eigentlich Fremden, die trotzdem zufällig wie ich vom Dritten geschlecht sind.
Natürlich gibt es auch andere, die bei jeder Gelegenheit versuchen, der anderen eins auszuwischen, aber die sind sicher in der Minderheit.
Immer, wenn ich freunde treffen, die eine Ladyboy-Freundin als Anhang mit dabei haben, fühle ich gleich eine Art der Verbundenheit mit ihr, obwohl wir uns vielleicht vorher noch nie getroffen haben. Das kommt vermutlich daher, dass wir wissen, dass niemand besser unser Leben und unsere Gefühle versteht als wir untereinander.
Das führt allerdings manchmal dazu, dass wir uns nur noch mit unseresgleichen umgeben und uns von den anderen „normalen“ Menschen absondern. Das dürfen wir natürlich nicht tun, denn wir sind schließlich auch normal und ebenfalls Teil der Gesellschaft. Wenn wir auf einmal anfangen, zwischen „uns“ und „denen“ zu unterscheiden rangieren wir uns damit selbst in ein Position, in der wir als Minderheit wohl eher im Nachteil sind.
Ich muss allerdings zugeben, dass ich das trotzdem genauso gemacht habe, als ich noch jünger war. Wahrscheinlich gerade weil ich jung war und die Solidarität der anderen Ladyboys mir ein Gefühl der Sicherheit vermittelt hat.
Jetzt mache ich das nicht mehr so. Im Grunde sind eigentlich alle meine Freunde keine Ladyboys. I werde trotzdem akzeptiert und fühle mich als ganz normales Mitglied in unserem Freundeskreis und genauso sicher und angenommen wie vorher mit den anderen Ladyboys.
Nur ab und zu vermisse ich es doch mal wieder mit welchen von meinem Schlag rumzuhängen und mich mehr als Ladyboy zu verhalten und zu reden. Aber das ist schon OK so wie es ist und manchmal muss man sich das auch selber gestatten.

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Phet Ti Saam – Der Ladyboy Blog Twittert

Ohje, das ist ja mal wieder ziemlich lange her, dass wir das letzte mal was geschrieben haben. Sorry. Aber wir haben uns natürlich sehr über die vielen Mails gefreut, die wir in den letzten Monaten bekommen haben und die uns wieder sehr motiviert haben an unserem Blog-Projekt weiter zu arbeiten.

Wir haben auch darüber nachgedacht, wie wir es einrichten können, dass wieder mehr neue Beiträge in kürzeren Abständen erscheinen. Wir haben auch die Anzahl der Teammitglieder begrenzt und im Grunde sind jetzt ich (Nong Duu) und Victoria übrig. Aber natürlich erscheinen auch alle Freunde und viele neue Ladyboys bei uns auf der Seite.

In Zukunft werden die Beiträge öfter erscheinen, aber kürzer sein und wir werden auch anfangen zu „twittern“. Mit diesem boomenden Web 2.0 Toolkönnen wir unseren Blog viel schneller updaten und gleichzeitig das Versprechen einhalten, dass wir authentisch aus dem Leben von Ladyboys, Transsexuellen, Shemale oder wie auch immer berichten.
Victoria wird als erste anfange zu twittern und wenn wir genug „Follower“ haben und genug feedback bekommen, werde auch ich anfangen.









Schaut doch einfach mal auf die linke Seite dieser Website, da findet ihr Victoria`s Twitter Updates. Oder ihr könnt auch direkt auf ihre Twitter-Seite gehen

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Ladyboys und Drogen

Mindestens einmal in der Woche kann man in der Zeitung lesen, dass in Pattaya wieder eine Transsexuelle wegen Drogenbestitzes verhaftet wurde.
Das wirft natürlich kein gutes Licht auf die thailändischen Ladyboys und lässt es so scheinen, als würden Ladyboys und Drogen unweigerlich zusammen gehören. Das ist natürlich mitnichten so. Die anderen Transsexuellen, die ich kenne nehmen keine Drogen und rauchen nicht einmal. Natürlich kenne ich aber auch welche, bei denen es nicht so ist.
Allerdings hab ich da wenig Zugang dazu, weil ich das unheimlich finde. Außerdem wird Drogenbesitz in Thailand hart bestraft, weswegen man solchen Umgang lieber meiden sollte.

Aber warum tauchen Ladyboys in der Presse immer wieder im Zusammenhang mit Drogen auf? Zuallererst einmal ist es am Beispiel Pattaya wohl der Fall, dass da wo viel los ist, einfach auch mehr passiert. Entsprechend höher ist die Zahl der beteiligten Katoeys.
Ein anderer entscheidender Grund dürfte sein, dass sich viele Ladyboys gegen Geld verkaufen. Und das Umfeld der Prostitution ist nun einmal ein günstiger Nährboden für Kriminalität, Gewalt und Drogenmissbrauch.
Die Armut und die Selbstzweifel tragen zudem dazu bei, dass viele Katoeys dem tristen, scheinbar ausweglosen Alltag in den Rausch entfliehen wollen.
Bislang war die bekannteste und weitverbreiteste Droge das Amphetamin, dass auf Thai „Yaa Ba“, die „Verrückte Medizin“ genannt wird. In den letzten Jahren hat aber auch „Yaa Ice“ Einzug in Thailand gehalten. Ein Teufelszeug, denn dabei handelt es sich um Crystal Meth, einer Droge, die in den USA das ohnehin schon schlimme Crack abgelöst hat und die noch verheerendere Folgen für die Konsumenten hat.
„Ice“ macht so schnell süchtig wie kaum ein anderes Suchtmittel. Die Schäden am Organismus zeigen sich noch viel früher als bei anderen harten Drogen. Der Körper verfällt rapide.
Hier in Thailand gibt es im Grunde keine Anlaufstellen für Betroffene. Aus eigener Kraft aufzuhören ist eigentlich unmöglich.

Trotzdem muss festgehalten werden, dass das Problem eher das Umfeld ist als die Person. Die Ladyboys im Armen Nordosten Thailands, dem Isaan, sind auch arm und rauchen trotzdem kein „Yaa Ice“. Die Gemeinschaft dort akzeptiert sie und sie leben in einem festen sozialen Gefüge, in dem keiner mit seinen Problemen so allein ist, wie die Mädels auf den Straßen in den Touristenmetropolen.

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Ladyboy Country Girls

Die meisten Leute werden die Ladyboys oder Katoey, wie Sie in der thailändischen Umgangssprache genannt werden, vor allem us den Touritenvierteln des Landes kennen. Bangkok, Pattaya, Phuket und die anderen Touristendestinationen halten alle Bars bereit, die sich ausschließlich den Ladyboys widmen. Aber auch im übrigen Tourismusbetrieb sind wir ganz häufig anzutreffen: An der Rezeption, als Kellnerinnen oder Köchinnen.



Was die meisten Thailandreisenden nicht wissen: Auf dem Land gibt es noch viel mehr von uns. Denn wir sind ja auch ganz normal Mädels. Warum sollten wir dann ausschließlich in den Touristenzentren zu finden sein. Wir arbeiten sehr wohl wie alle anderen Frauen auch auf den Reisfeldern, treiben die Kühe zusammen und kümmern uns um die kleinen Kinder. Was man auf dem Land halt so macht.



Das Leben auf em Land ist natürlich weniger glamourös als in der Stadt. Hier ibt es keine hohen Schuhe, kein Make-Up und kein Rotlicht.



Gute Laune haben wir trotzdem immer. Denn genaugenommen ist das Leben auf dem Land, genauso schillernd ´, laut und bunt wie in der Stadt – vielleicht einfach nur in anderen Tönen und Farben.



Weil wir heute so viele Bilder haben, teilen wir sie auf zwei Beiträge auf. Die anderen gibt`s übermorgen.

Technorati: Ladyboy Country girls the third sex ladyboy katoey thai thailand phuket pattaya bangkok

Ladyboys und die Einwanderungsbehörde

Normalerweise braucht man ja überhaupt keinen Pass. Höchstens an der Grenze und bei der Einwanerungsbehörde muss man ihn mal vorzeigen. Nachdem ich ja nicht im Besitz eines thailändischen Passes bin, halte ich mich auf letztgenannter Behörde im Jahr immer mal einige Zeit im Jahr auf.
Was dort dann folgt, ist zwar immer etwas kompliziert aber doch irgendwie lustig. Denn in meinem Pass steht ja etwas anderes als die Bilder darin zeigen und auch die Person, die da vor dem Grenzbeamten steht , passt irgendwie nicht zum Geschlechtseintrag.
Auch die Referenzbriefe weisen auf eine weibliche Person hin (die, die die Briefe damals ausgestellt hatten, hatten das auch nicht durchschaut). Nicht selten kommt ein Beamter dann zu dem Schluss, dass der Geschlechtseintrag ein Druckfehler sein müsse.
Gerade eben komme ich von der thailändischen Botschaft wieder, um einen Visumsantrag zu stellen und auch dort wollte der Angestellte hinter dem Schalter meinem Pass nicht trauen. Aber die Thais sind ja in dieser Beziehung sehr freundlich und selbst, wenn sie mal ganz direkt nachfragen, ist das nicht böse gemeint.
Nur bei den Visa nehme ich das überhaupt so genau. Ansonsten lasse ich die Leute in dem Glauben mit dem Druckfehler. Warum auch nicht?
Vor einem Jahr bin ich mit meiner Freundin Opal nach Europa gereist und natürlich brauchte sie auch ein Visum dafür. Auf der Botschaft erklärte mir dann der Herr am Schalter, dass meine Mitreisende laut Pass nicht als Frau gelte. „Ich ja auch nicht“. Erwiderte ich. Das Visum hat Opal bekommen.
Manchmal glaube ich, dass es gar nicht so schlecht ist, wenn es eine kleine Diskrepanz im Pass gibt. Dann sind die Grenzbeamten immer so verwirrt, dass sie völlig vergessen einem anderweitig das Leben schwer zu machen.

Übersetzt aus dem Englischen. Das Original von Victoria gibt es hier auf dem Phettisaam Ladyboy Blog

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Kontakt nongduu.phettisaam@gmail.com

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