Phet Ti Saam – Der Ladyboy Blog Twittert

Ohje, das ist ja mal wieder ziemlich lange her, dass wir das letzte mal was geschrieben haben. Sorry. Aber wir haben uns natürlich sehr über die vielen Mails gefreut, die wir in den letzten Monaten bekommen haben und die uns wieder sehr motiviert haben an unserem Blog-Projekt weiter zu arbeiten.

Wir haben auch darüber nachgedacht, wie wir es einrichten können, dass wieder mehr neue Beiträge in kürzeren Abständen erscheinen. Wir haben auch die Anzahl der Teammitglieder begrenzt und im Grunde sind jetzt ich (Nong Duu) und Victoria übrig. Aber natürlich erscheinen auch alle Freunde und viele neue Ladyboys bei uns auf der Seite.

In Zukunft werden die Beiträge öfter erscheinen, aber kürzer sein und wir werden auch anfangen zu „twittern“. Mit diesem boomenden Web 2.0 Toolkönnen wir unseren Blog viel schneller updaten und gleichzeitig das Versprechen einhalten, dass wir authentisch aus dem Leben von Ladyboys, Transsexuellen, Shemale oder wie auch immer berichten.
Victoria wird als erste anfange zu twittern und wenn wir genug „Follower“ haben und genug feedback bekommen, werde auch ich anfangen.









Schaut doch einfach mal auf die linke Seite dieser Website, da findet ihr Victoria`s Twitter Updates. Oder ihr könnt auch direkt auf ihre Twitter-Seite gehen

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Ladyboys und Drogen

Mindestens einmal in der Woche kann man in der Zeitung lesen, dass in Pattaya wieder eine Transsexuelle wegen Drogenbestitzes verhaftet wurde.
Das wirft natürlich kein gutes Licht auf die thailändischen Ladyboys und lässt es so scheinen, als würden Ladyboys und Drogen unweigerlich zusammen gehören. Das ist natürlich mitnichten so. Die anderen Transsexuellen, die ich kenne nehmen keine Drogen und rauchen nicht einmal. Natürlich kenne ich aber auch welche, bei denen es nicht so ist.
Allerdings hab ich da wenig Zugang dazu, weil ich das unheimlich finde. Außerdem wird Drogenbesitz in Thailand hart bestraft, weswegen man solchen Umgang lieber meiden sollte.

Aber warum tauchen Ladyboys in der Presse immer wieder im Zusammenhang mit Drogen auf? Zuallererst einmal ist es am Beispiel Pattaya wohl der Fall, dass da wo viel los ist, einfach auch mehr passiert. Entsprechend höher ist die Zahl der beteiligten Katoeys.
Ein anderer entscheidender Grund dürfte sein, dass sich viele Ladyboys gegen Geld verkaufen. Und das Umfeld der Prostitution ist nun einmal ein günstiger Nährboden für Kriminalität, Gewalt und Drogenmissbrauch.
Die Armut und die Selbstzweifel tragen zudem dazu bei, dass viele Katoeys dem tristen, scheinbar ausweglosen Alltag in den Rausch entfliehen wollen.
Bislang war die bekannteste und weitverbreiteste Droge das Amphetamin, dass auf Thai „Yaa Ba“, die „Verrückte Medizin“ genannt wird. In den letzten Jahren hat aber auch „Yaa Ice“ Einzug in Thailand gehalten. Ein Teufelszeug, denn dabei handelt es sich um Crystal Meth, einer Droge, die in den USA das ohnehin schon schlimme Crack abgelöst hat und die noch verheerendere Folgen für die Konsumenten hat.
„Ice“ macht so schnell süchtig wie kaum ein anderes Suchtmittel. Die Schäden am Organismus zeigen sich noch viel früher als bei anderen harten Drogen. Der Körper verfällt rapide.
Hier in Thailand gibt es im Grunde keine Anlaufstellen für Betroffene. Aus eigener Kraft aufzuhören ist eigentlich unmöglich.

Trotzdem muss festgehalten werden, dass das Problem eher das Umfeld ist als die Person. Die Ladyboys im Armen Nordosten Thailands, dem Isaan, sind auch arm und rauchen trotzdem kein „Yaa Ice“. Die Gemeinschaft dort akzeptiert sie und sie leben in einem festen sozialen Gefüge, in dem keiner mit seinen Problemen so allein ist, wie die Mädels auf den Straßen in den Touristenmetropolen.

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Ladyboy Country Girls

Die meisten Leute werden die Ladyboys oder Katoey, wie Sie in der thailändischen Umgangssprache genannt werden, vor allem us den Touritenvierteln des Landes kennen. Bangkok, Pattaya, Phuket und die anderen Touristendestinationen halten alle Bars bereit, die sich ausschließlich den Ladyboys widmen. Aber auch im übrigen Tourismusbetrieb sind wir ganz häufig anzutreffen: An der Rezeption, als Kellnerinnen oder Köchinnen.



Was die meisten Thailandreisenden nicht wissen: Auf dem Land gibt es noch viel mehr von uns. Denn wir sind ja auch ganz normal Mädels. Warum sollten wir dann ausschließlich in den Touristenzentren zu finden sein. Wir arbeiten sehr wohl wie alle anderen Frauen auch auf den Reisfeldern, treiben die Kühe zusammen und kümmern uns um die kleinen Kinder. Was man auf dem Land halt so macht.



Das Leben auf em Land ist natürlich weniger glamourös als in der Stadt. Hier ibt es keine hohen Schuhe, kein Make-Up und kein Rotlicht.



Gute Laune haben wir trotzdem immer. Denn genaugenommen ist das Leben auf dem Land, genauso schillernd ´, laut und bunt wie in der Stadt – vielleicht einfach nur in anderen Tönen und Farben.



Weil wir heute so viele Bilder haben, teilen wir sie auf zwei Beiträge auf. Die anderen gibt`s übermorgen.

Technorati: Ladyboy Country girls the third sex ladyboy katoey thai thailand phuket pattaya bangkok

Ladyboys und die Einwanderungsbehörde

Normalerweise braucht man ja überhaupt keinen Pass. Höchstens an der Grenze und bei der Einwanerungsbehörde muss man ihn mal vorzeigen. Nachdem ich ja nicht im Besitz eines thailändischen Passes bin, halte ich mich auf letztgenannter Behörde im Jahr immer mal einige Zeit im Jahr auf.
Was dort dann folgt, ist zwar immer etwas kompliziert aber doch irgendwie lustig. Denn in meinem Pass steht ja etwas anderes als die Bilder darin zeigen und auch die Person, die da vor dem Grenzbeamten steht , passt irgendwie nicht zum Geschlechtseintrag.
Auch die Referenzbriefe weisen auf eine weibliche Person hin (die, die die Briefe damals ausgestellt hatten, hatten das auch nicht durchschaut). Nicht selten kommt ein Beamter dann zu dem Schluss, dass der Geschlechtseintrag ein Druckfehler sein müsse.
Gerade eben komme ich von der thailändischen Botschaft wieder, um einen Visumsantrag zu stellen und auch dort wollte der Angestellte hinter dem Schalter meinem Pass nicht trauen. Aber die Thais sind ja in dieser Beziehung sehr freundlich und selbst, wenn sie mal ganz direkt nachfragen, ist das nicht böse gemeint.
Nur bei den Visa nehme ich das überhaupt so genau. Ansonsten lasse ich die Leute in dem Glauben mit dem Druckfehler. Warum auch nicht?
Vor einem Jahr bin ich mit meiner Freundin Opal nach Europa gereist und natürlich brauchte sie auch ein Visum dafür. Auf der Botschaft erklärte mir dann der Herr am Schalter, dass meine Mitreisende laut Pass nicht als Frau gelte. „Ich ja auch nicht“. Erwiderte ich. Das Visum hat Opal bekommen.
Manchmal glaube ich, dass es gar nicht so schlecht ist, wenn es eine kleine Diskrepanz im Pass gibt. Dann sind die Grenzbeamten immer so verwirrt, dass sie völlig vergessen einem anderweitig das Leben schwer zu machen.

Übersetzt aus dem Englischen. Das Original von Victoria gibt es hier auf dem Phettisaam Ladyboy Blog

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Ladyboy Country Girls – Zweiter Teil

Wie versprochen gibt es heute den zweiten Teil er Bilder von uns vom Land. Das Girl auf den Bildern ist übrigens Opal, fall es jemand nicht erkannt haben sollte.












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Kate am Fluss

Zwei nette neue Biler von Kate am Fluss:





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Ladyboys und Bildung

Vor einigen Monaten habe ich in einem Weblog einen Kommentar von einer Englischlehrerin gelesen, die an einer Schule in Thailand unterricht. Die Lehrerin erzählt darin von ihren Erfahungen mit den thailändischen Ladayboys in ihrem Unterricht. Sie stellt fest, dass die jungen Transsexuellen die englische Sprache wesentlich schneller lernen als ihre Klassenkameraden.
Die Lehrerin erklärte sich das Phänomen damit, dass die Ladyboys auch in der toleranten thailändischen Gesellschaft hart um Anerkennung und vor allem einen angemessenen Arbeitsplatz kämpfen müssten. Deshalb müssten sie einfach besser sein und mehr lernen.

Ich weiß nicht, ob diese Erklärung ausreichend ist. Meiner Meinung nach wirken hier mehrere Faktoren zusammen. Aber grundsätzlich ist die Aussage über den Bildungsstand und das Lernvermögen der Ladyboys richtig. Ich bin öfter von einer anderen thailändischen "Schwester" und deren Wissen, Disziplin und Lebenseinstellung beeindruckt als von irgendjemand anderem.
In erster Linie hat es vor allem mmit Talent zu tun. Jeder hat ja schon mal von den beiden Gehirnhälften und ihren besonderen Talenten gehört: Die rechte Hälfte ist eher für das logische Denken zuständig und fördert also zum Beispiel Mathematik und Technologie. Diese Hirnhälfte ist bei Männern oft aktiver.
Die andere Hälfte unterstützt im weitesten Sinne die schönen Künste, die Emotionalität und eben die Sprache. Diese Hälfte ist ausgeprägter bei Frauen und eben Ladyboys. Es könnte also sein, dass uns vielleicht einfach das Talent gegeben ist um Sprachen zu lernen.
Wer schon mal in Thailand Urlaub gemacht hatt, wird möglicherweise festgestellt haben, dass die in der Tourismusindustrie beschäftigten Ladyboys oft überdurschnittlicheres Englisch sprechen als ihre Kollegen.
Ich habe zum Beispiel eine Ladyboy-Freundin ("Am", die werde ich in den nächsten Wochen vorstelln - sehr süß), die innerhalb einer Woche eine Sprache soweit lernen kann, um sich darin unterhalten zu können.
Um das an dieser Stelle ausgewogen darzustellen, muss aber auch gesagt sein, dass ich auch Freundinnen habe, die schon seit Jahren in Restaurants oder Guesthouses arbeiten und trotzdem kaum einen Brocken Englisch sprechen.
ein weiterer wichtiger Punkt, warum thailändische Ladyboys in manchen Fächern ganz gut abschneiden, dürfte sein, dass sich junge Transsexuelle schon sehr vor große Herausforderungen gestellt sehen. Sie entwickeln deshalb schon sehr früh mehr Disziplin und übernehmen gleichzeitig auch wesentlich früher Verantwortung für sich selbst und den eigenen Werdegang als ihre Altersgenossen.
Wir lernen wohl ganz einfach schon sehr früh im Leben, auf unsere Ziele hinzuarbeiten. Und das trägt dann natürlich auch in der Schule Früchte.
Außerdem sind die meisten von uns natürlich auch außerordentlich schlau :-)

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Pornoangebote und Medienfeedback

Ich weiß auch nicht; eigentlich hatten wir doch in einem der ersten Posts von unserem Blog geschrieben, dass es hier nicht nur um Sex und vor allem nicht um Porno geht. Aber irgendwie haben das wohl nicht alle mitbekommen. Wir kriegen nämlich fast jeden Tag anfragen, ob wir nicht in Pornoproduktionen „mitspielen“ wollen. Und wir kriegen sogar Bewerbungen von Leuten, die in unseren Pornoproduktionen mitwirken wollen. Das geht nur nicht, weil wir a sowas –wie gesagt– nicht machen.
Auch um die Angebote als „Haushaltshilfe“ für jemanden im westlichen Ausland zu arbeiten brauchen wir nicht. Uns geht`s nämlich sehr gut hier.

Über die vielen Anfrage von Seiten der Medien haben wir uns aber sehr gefreut, denn das ist ja genau das, was wir mit diesem Blog erreichen wollen: Unsere Sicht der Dinge erzählen. Und soweit, wie wir as bisher mitbekommen haben, sind wir auch immer richtig zitiert worden und unser Blog-Projekt ist immer in einem positiven Licht dargestellt worden.
Dafür vielen Dank. Aber die ganzen anderen Kerle können ihre Bewerbunge und Angebote gerne bleiben lassen.

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Kontakt nongduu.phettisaam@gmail.com

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