Die Karriereleiter einer transsexuellen Schönheitskönigin


Es war damals ein großer Erfolg für Treechada Petcharat, die in Thailand im Allgemeinen (zumindest aber in der Katoey-Community) als Nong Ploy bekannt ist. Nicht nur, weil sie mit jungen 19 Jahren schon den Miss Tiffany’s Universe Transgender Schönheitswettbewerb gewonnen hatte, sondern weil sie im gleichen jahr auch noch zur Miss International Queen gekürt wurde. Beides im Jahr 2004.


Normalerweise werden die Gewinnerinnen dieser Schönheitswettbewerbe dann noch ein paar Monate lang durch das Land gekarrt, um verschiedene Werbeauftritte zu absolvieren, irgendwann ist ihre bekanntheit dann so verblasst, dass sie meist ihre ganz normalen Leben weiterführen.
Nicht so Nong Ploy. Obwohl der Höhepunkt ihrer Karriere schon beinahe sechs Jahre her ist, ist sie in der thailändischen Öffentlichkeit noch immer präsent und hat regelmäßige Auftritte.
Zuletzt war sie prominent am Beginn dieses Jahres in Erscheinung getreten, als sie in einem Werbespot für das thailändische telekommunikationsunternehmen G-Net mitspielte.



Vor vielen Jahren – es wird wohl 2005 gewesen sein – hatte Nong Ploy schon einmal in einem Musikvideo der Sängerin Doo Ba Doo für den damals sehr populären Song Mai Chai Poo Chai (ich bin kein Mann) mitgespielt. Dieser Song hatte mir und vielen anderen Transsexuellen in Thailand damals viel bedeutet und wir hörten in fast ständig. Vor allem amüsierten wir uns natürlich auch wie Ploy ein liebestolles Zimmermädchen spielt.



Wenn man nun zuerst das Musikvideo von 2005 anschaut und danch den G-Net-Werbespot fällt einem sofort auf, wie sehr sich Ploy und ihre Rollen verändert haben. Von einer Slapstick-Nummer (die in Thailand ja ganz oft den Ladyboys überlassen wird) zu einer Hochklasse-Schönheit, die Werbung für High-Tech-Geräte macht.
Eine tolle Entwicklung. Vor allem vor dem Hintergrund, dass viele der Eintags-Sternchen schneller verglüht sind als sie berühmt wurden.
Es gibt über Ploy noch jede Menge zu erzählen und zu zeigen und ich habe mir vorgenommen in den nächsten Wochen noch mehrere Blog Post über sie zu schreiben.

Ladyboy Bands kommen nicht aus der Konserve



Dass es schwer ist einer neuen Band zum Erfolg zu verhelfen ist lange bekannt. Eine Band zu gründen, die nur aus Ladyboys besteht, war daher ein Wagnis, dem die meisten Kritiker ein frühes Aus beschieden haben. Doch Thailands erste Ladyboy Band „Venus Flytrap“ (mehr Infos folgen in den nächsten Post) haben Fuß gefasst und haben zumindest wegen ihres Exotenstatus ein paar erfolgreiche Songs gehabt.

Dass aber selbst in Thailand der Markt zu klein ist, um eine zweite Transsexuellen-Truppe erfolgreich zu machen, konnte man jetzt an dem traurigen Beispiel von „Papillon“ sehen.

Zwar war es in Thailand sicher für viele Katoeys der größte Traum gewesen das fehlende fünfte Mitglied der Band zu werden, doch gelohnt hat es sich ohnehin nicht.

Der erste Song „Dangerous“ war altmodisch-trashig. Das Layout des CD-Covers und das Video waren selbst für thailändische Verhältnisse einfach billig.

Mittlerweile funktioniert auch schon die offizielle Website von Papillon nicht mehr.

Es scheint also Unterschiede zu geben zwischen einer Venus Fly Trap und einer Eintagsfliegenband.
Selbst hübsche Ladyboys können das nicht ändern.



Transsexuelle in der Öffentlichkeit - Offenbarungspflicht?



Jahr für Jahr langweilen “Big Brother” Shows in vielen Ländern der Welt aufs Neue ihr Fernsehpublikum. Doch obwohl das Konzept dieser Sendung ziemlich ausgeleiert ist, schaffen es die Kandidaten noch immer auf die Titelseiten der Boulevardmagazine und werden in Webmagazinen ausführlich beleuchtet.

Weil es aber trotzdem langweilig ist, anderen Menschen ,die für ein paar Monate in ein Haus gesperrt worden sind, dabei zuzusehen, wie sie den ganzen Tag auf der Couch liegen oder tumbe Aufgaben erledigen müssen, kam den Produzenten von Big Brother schon recht früh die Idee, das Geschehen mit exotischeren Kandidaten und interessanteren Persönlichkeiten aufzupeppen, um so mehr Konfrontation und Überraschungen in den Fernsehkerker zu bringen.

Im Jahr 2004 kamen dann die Macher von Big Brother Australien auf die Idee, Miriam Rivera in den Container zu stecken, eine damals berühmte Transsexuelle. Das Konzept funktionierte und andere Länder zogen nach, wobei die erhofften Szenen voller Konfrontation und Überraschung kaum stattfanden.

Zum Start der diesjährigen Staffel von Big Brother Brasilien zog in diesem Jahr auch die junge, milchkaffeefarbene Schönheit Ariadne Thalia in das Big Brother Haus ein.

Als ich sie das erste Mal sah wurde ich sofort aufmerksam und erkannte sie bald als eine von uns. Ganz offenbar war es den anderen Bewohnern des Hauses und dem brasilianischen Fernsehpublikum aber nicht bewusst, dass sie eine transsexuelle Mitbewohnerin bekommen hatten.

Seitdem gibt es in den brasilianischen Online-Medien und in der Blogosphäre des Landes eine aufgeregte Debatte: Muss Ariadna ihren Mitbewohnern sagen, dass sie transsexuell ist? In allen Blogs, die ich gelesen habe, wird sie in jedem Fall als eine schöne Frau mit einer tollen Figur bewundert.

In diesem Punkt herrscht also Einvernehmen. Aber muss die junge Transsexuelle aus Rio de Janeiro wirklich jeden über ihre Biografie aufklären? Hier beginnt für viele Autoren eine ethische Diskussion, wie sie in Brasilien sonst selten geführt wird.

“Sie verarscht doch alle Leute, sie sollte das auf keinen Fall tun,” schreibt einer der Kommentatoren in seinem Blog.

Doch täuscht sie wirklich etwas vor, das sie gar nicht ist? Ariadna hatte vor einiger Zeit sogar eine Geschelchtsangleichende Operation in Thailand machen lassen und ist sicher bei Weitem mehr eine Frau, als viele, die es von Geburt an sind.

Ein anderer brasilianischer Blogger schreibt deswegen: “Warum muss man jedem Fremden, dem man in seinem Leben begegenet zwangsläufig von einem Problem erzählen, dass man mal in der Vergangenheit hatte? Muss man wirklich jedem neuen Gegenüber mitteilen, dass man beispielsweise mal ständigem Sodbrennen gelitten hat?

Sicher nicht.

Einige widersprechen aber, dass sie ihren Körper so verändert habe, wie ihn die Natur eigentlich nicht geschaffen habe.

„Sie sagt nicht die Wahrheit,“ sagt ein Kritiker.

Das bedeutet also, dass jemand eine junge Frau, die an Fettsucht leidet und hat und nur mit Hilfe einer operativen Magenverkleinerung wieder zu einer schlankeren und sogar ausgezeichneten Figur gekommen ist, jedem sagen muss, dass sie eigentlich mal fett war?

„Was unterscheidet eine ehemlaige Fette von einem ehemaligen Mann?“ fragt ein Blogger.

Ich halte es trotzdem für ein lebenslanges Problem vieler Transsexueller. Sie können noch so schön und feminin aussehen und alle geborenen Frauen übertrumpfen und trotzdem werden sich die anderen Menschen hintergangen fühlen. Viele – zumeist Männer – scheinen sogar besonders stolz zu sein, wenn sie eine Transsexuelle als solche erkannt haben und ihre Erkenntnis dann auch lautstark kundgetan haben.

Interessant ist auch, dass die meisten Blog, die sich mit der Ladyboy, Transexuellen-Thematik befassen mindestens einen Post haben, in dem es darum geht, woran man Ladyboys erkennt. Viele dieser Blogs scheinen sogar oft nur aus solchen „Ratgebern“ zu bestehen.

Oft geben Männer einer Transsexuellen/Ladyboy auch schon gleich zu erkennen, dass sie sie „durchschaut“ hätten. Dieses verhalten stammt wohl aus der ewigen männlichen Paranoia davor, sich doch einmal in das Dritte Geschlecht zu verlieben.

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Transsexuelle sind der "Talk of All the USA"



Gestern hab ich zufällig irgendeinen Radiosender eingestellt - gerade noch rechtzeitig um das Lied "Talk of All the USA" von Middle of the ROad mitzubekommen. Das Lied habe ich vorher noch nie gehört, aber ich musste sofort loslachen.

Hier der Text auf Englisch. Wer den Text lieber auf Deutsch lesen möchte, der nutze den Google Übersetzer.

Hier der Text:

Julie puts her make up
on her face ev'ry day

she's a woman
yes I know

she's a woman
even so
she's the talk of all the USA

oh
yeah
the talk of all the USA.

I went out with Julie
to a party one night.

She's a woman...

I was mad I completely
turned blind

she wouldn't let me love her
and it blew my mind
Julie said man
I must be very sure
.
she told me that she'd
never been loved before.
Then I put my coat on
we decided to go.

She's a woman...

On the way back home
I tried with Julie again


She's a woman...

In the car with remote
controlled hands

I knew that little Julie
she would understand

when I got there before my very eyes

I'll tell you man
I got myself a big surprise.
Julie had that something
other girls didn't have.

She's a woman...


Fazit: Das kommt davon, wenn man mit ferngesteuerten Händen an die Mädels rangeht.

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Berliner Amtsgericht: Überraschung im Thai-Bordell

Ein junger Mann geht in ein thailändisches Bordell. Dort hat er Sex, bis er eine der gebuchten Prostituierten als Ladyboy identifiziert mehr...

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Ein Musik-Video für den transsexuellen Superstar Miriam Rivera

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Thai-Ladyboys müssen an Uni Hosen tragen

Suan Dusit Rajabhat Universität lehnt Bitte der Katoey-Studentinnen ab

Nach einem Treffen der Institute der Bangkoker Suan Dusit Rajabhat Universität erklärte der Rektor und Vorsitzende des Meetings, dass es den Ladyboy-Studentinnen der Universität nicht gestattet sei bei ihrer Abschlussfeier, weibliche Kleidung zu tragen. Es sei „unangemessen“.

Siroj erklärte, wenn der Bitte der Katoeys nachgegeben werde, würden weibliche Studentinnen beginnen in männlicher Kleidung zu Universität zu kommen.

In der Vergangenheit sei man bereits liberal mit der Kleiderordnung für die Hochschulen umgegangen.

Jeeradech Usawasdi, der Rektor der Universität der thailändischen Handelskammer fügte hinzu, dass die Einhaltung der Kleiderordnung auf dem Campus nicht überprüft würde und jetzt an vielen Universitäten „Cross-Dressing“ gestattet sei.

Jeeradech wies aber auch darauf hin, das ser persönlich dagegen sei, dass Ladyboys sich bei ihrer Abschlussfeier ihrer Orientierung entsprechend kleideten.

Er verstehe zwar die Freiheit der Studentinnen sich so zu kleiden, wie sie es als richtig empfänden, aber es gäbe Grenzen.

Ms. Yollada Krirkkongsuanyos, die leiterin des Netzwerkes Thailändischer Cross-Dresser, die das Ersuchen der Ladyboys-Studentinnen eingereicht hatte, zeigte sich enttäuscht.
Durch das Verbot sich so zu kleiden, wie sie es als richtig fühlten, würden die Gefühle der Studentinnen verletzt.

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Ladyboys in Chiang Mai nicht Willkommen

Ausländische Pandas werden besser behandelt als die Ladyboys der Stadt

Ladyboys sind in Chiang Mai ja schon grundsätzlich von der Teilnahme bei den regulären Schönheitswettbewerben zum Lichterfest Loi Krathong ausgeschlossen. Trotzdem tragen die Katoeys der Stadt jede Menge zu den Festlichkeiten bei; als Make Up-Artists, Kostümschneiderinnen, Friseusen, Floristinnen und Tänzerinnen.



Eine Freundin setzt ihr Krathong ins Wasser, bevor sie an einem Ladyboy-Schönheitswettbewerb teilnimmt (allerdings in der Provinz Udon Thani, wo es keine Anti-Ladyboy-Verordnung gibt)

Auch gestalten und dekorieren sie die riesiegen Krathongfloße, die während der Floßprozessionen gezeigt werden.
In diesem Jahr brachte der neugewählte Stadtrat aber eine diskriminierende Verordnung auf den Plan, die nur noch „geschlechts-korrekte“ Teilnehmer zum Krathong-Wettbewerb zulässt.

Viele fühlen sich bei dieser Nachricht an das Verbot des Chiang Mai Gay Pride in diesem Jahr erinnert.
Auch eine Universität schloss ihre Ladyboy-Studentinnen von den Festlichkeiten aus, sollten sie als solche zu erkennen sein.
Natürlich verliert nicht nur das Lichterfest Loi Krathong dadurch an Reiz, sondern die ganze Stadt Chiang Mai.



Die Gewinnerin des Schänheitswettbewerbes des letzten Jahres. In diesem Jahr darf sie nur als Moderatorin auf die Bühne

Die neuen Restriktionen gegen die Transgender der närdlichen Metropole dürften dem Ruf der Stadt als gastfreundliche Touristendestination deutlich schaden. Von dem Affront gegen die Grundsätze der Bürgerrechte und Gleichberechtigung einmal ganz zu schweigen.

Es ist geradezu ironisch, dass eine Stadt, die sich den Touristenmetropolen wie Pattaya und Phuket kulturell überlegen fühlt, ihre eigenen Bürger schlechter behandelt, als das ausländische Pandababy, das im Zoo von Chiang Mai derzeit zum Superstar avanciert ist.

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