Ladyboy Sex-Arbeiterinnen
Vor kurzem haben mich zwei Journalisten um ein Interview gebeten, um meine Meinung zu bestimmten Ladyboy-Themen in Thailand zu hören. Natürlich habe ich mich sofort dazu bereit erklärt, weil wir ja mit unserem Blog erklären wollen, wie Ladyboys wirklich sind und das Interview war eine gute Gelegenheit, das zu tun.
Einige ihrer Fragen sollten sich auch um Ladyboy Sex-Arbeiterinnen drehen und während ich mich auf das Interview vorbereitete, machte ich mir also auch zu diesem Thema ein paar Gedanken.
Natürlich hat Thailand nach wie vor eine große Anziehungskraft auf Sextouristen und obwohl sich die zuständigen Behörden in den letzten Jahren viel Mühe gegeben haben dieses Image loszuwerden, wird es wohl noch eine Weile dauern, bis das vollends gelingt – wenn überhaupt jemals. Es ist aber eine Tatsache, dass das Geld, dass Sexarbeiterinnen in den Touristenmetropolen in Bangkok, Pattaya, Phuket und anderswo verdient haben sehr zur Verbesserung der Lebensumstände in den armen ländlichen Gebieten Thailands beigetragen hat. Natürlich ist es aber trotzdem klar, dass die Arbeit in der Prostitution weder einfach ist noch Spaß macht.
Ich hatte es ja schon in vielen anderen Posts vor diesem erwähnt, dass ich ein gutes Dutzend Ladyboy Sex-Arbeiterinnen kenne und einige davon, wenn auch mit Vorbehalten, zu meinen Freundinnen zählen würde. Auf jeden Fall habe ich so tiefe Einblicke in deren „Berufsalltag“ bekommen – manchmal tiefer als mir lieb war.
Es gibt für transsexuell Prostituierte hier im Wesentlichen zwei Möglichkeiten an ihre potentiellen Kunden heranzutreten. Sie gehen in Clubs und Bars, bestellen sich einen Drink, nehmen dann Augenkontakt mit den Männern auf. Wenig später beginnen sie dann ein Gespräch und nach einer kurzen Konverstion (die meisten sprechen eher schlechtes Englisch) fragen sie die Männer zimelich direkt, ob sie Sex mit ihnen haben wollen. Ich frage mich dabei immer wann und wie sie den Männern dann klar machen, dass sie nicht als Mädchen geboren wurden. Ich könnte mir auf jeden Fall nicht vorstellen, mit einem Kerl auf sein Zimmer zu gehen und ihm dann erst die Wahrheit über mich zu sagen, denn das kann schnell zu einer gefährlichen Situation führen.
I kenne nicht wenige Bars und Clubs in Bangkok, die keine Ladyboys mehr reinlassen, weil sie in dr Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit Ladyboys gemacht haben, die sich den männlichen Gästen zu obszön und aggressiv aufgedrängt haben. Das kann natürlich schnell zu einem schlechten Ruf für diesen Laden führen. Zum Glück wurde dieses Eintrittsverbot aber noch nie auf mich angewendet, sonst hätte ich da wohl eine Riesenszene gemacht. Ich glaube die Türsteher kennen mich und wissen, dass ich harmlos bin...das hoffe ich zumindest.
Die andere Möglichkeit für transsexuelle Sexarbeiterinnen ist es, die Männer direkt auf der Straße anzusprechen. Erst vor ein paar Tagen habe ich mich auf Einaldung an einen an der Straße aufgestellten Tisch gesetzt von dem aus die Ladyboy-Prostituierten die vorbeilaufenden Männer beobachteten. Ich hatte nicts Besseres zu tun und schaute mehr deshalb mal an, wie das alles so vor sich geht.
Ohne Frage ist diese Art, die Kunden anzusprechen wesentlich schwieriger und erniedrigender. Es tut weh mit anzusehen iwe diese hübschen Mädels auf einmal vom Tisch aufstanden und selbst dem hässlichsten, ältesten und besoffensten Typ noch ihre Dienste anboten. Nachdem sie dann einige Meter mit ihm gelaufen waren und sich eine Hand voll Abfuhren abgeholt hatten, drehten sie ab und versuchten ihr Glück bei einem anderen.
Am schlimmsten war es mitanzusehen, wie Gruppen von drei oder vier westlichen Männern sich über die Ladyboys lustig machten, sie wie ein Stück Fleisch betatschten und sie mitten auf der Straße beleidigten.
Viele Ladyboy Sex-Arbeiterinnen ertragen das über viele Jahre. An diesem Tag fragte ich eine von den Girls nach ihrem Namen und als sie ihn mir nannte, fiel mir auf, dass ich sie an der gleichen Stelle schon vor vier Jahren gesehen hatte. Seit dem ha ihr Äußeres stark gelitten und sie scheint um zehn Jahre gealtert. Ihre Nase schien in der Zwischenzeit auch schon mal gebrochen gewesen. Wie oben schon gesagt: Es kann schnell zu gefährlichen Situationen kommen.
Und natürlich hinterläßt diese lange Zeit in diesem Gewerbe auch ihre Spuren auf der Seele. Als ich an diesem Tisch saß, sprachen alle andern ständig in einer ganz orinären und obszönen Sprache. Ich mag es ja auch mnchmal auf Thai in dieser anzüglichen Ladyboy-Sprache zu reden, aber die unterhielten sich die ganze Zeit so. Da kann man sich natürlich leicht vorstellen, wie das auf die anderen Thais wirklt, denn die thailändische Sprache schäumt ja geradezu über vor Höflichkeiten und Diskretion.
Außerdem schämten sie sich auch niht mitten auf der Straße ihre Brüse zu zeigen und auch ihre untere Körperhälfte zu entblößen. Ich kenne solches Verhalten auch von anderen Ladyboy-Freundinnen, wenn sie betrunken sind, aber es ist mir immer peinlich. Nennt mich prüde, aber ich schäme mich für sowas.
Als sie dann auch meine Brüste betatschten, war es Zeit mich zu verabschieden.
Es ist natürlich klar, dass es dieses harte Umfeld war, dass sie so gemacht hat, wie sie jetzt sind und ich frge mich wie sie das Nacht für Nacht für Nacht ertragen können. Es ist so aber auf jeden Fall nachvollziehbar weshalb so viele Ladyboys in diesem Geschäft in Drogensucht und Kriminalität abrutschen. Natürlich ist es müßig jemanden direkt dafür verantwortlich machen zu wollen, denn es war ihre Wahl in diesem Job zu arbeiten. Trotzdem sehen sich immer noch zu viele Ladyboys in Thailand und transsexuelle auf der ganzen Welt gezwungen ihren Lebensunterhalt in der Prostitution zu verdienen, weil sie zu anderen Jobs keinen Zugang bekommen.
Übersetzt aus dem Englischen. Ds Original von Victoria findet ihr wie immer hier auf dem Phet Ti Saam-Ladyboy Blog
Technorati: sex arbeit prostitution ladyboy ladyboys thai Thailand Bangkok katoey kathoey katoy transsexuell transgender
Einige ihrer Fragen sollten sich auch um Ladyboy Sex-Arbeiterinnen drehen und während ich mich auf das Interview vorbereitete, machte ich mir also auch zu diesem Thema ein paar Gedanken.
Natürlich hat Thailand nach wie vor eine große Anziehungskraft auf Sextouristen und obwohl sich die zuständigen Behörden in den letzten Jahren viel Mühe gegeben haben dieses Image loszuwerden, wird es wohl noch eine Weile dauern, bis das vollends gelingt – wenn überhaupt jemals. Es ist aber eine Tatsache, dass das Geld, dass Sexarbeiterinnen in den Touristenmetropolen in Bangkok, Pattaya, Phuket und anderswo verdient haben sehr zur Verbesserung der Lebensumstände in den armen ländlichen Gebieten Thailands beigetragen hat. Natürlich ist es aber trotzdem klar, dass die Arbeit in der Prostitution weder einfach ist noch Spaß macht.
Ich hatte es ja schon in vielen anderen Posts vor diesem erwähnt, dass ich ein gutes Dutzend Ladyboy Sex-Arbeiterinnen kenne und einige davon, wenn auch mit Vorbehalten, zu meinen Freundinnen zählen würde. Auf jeden Fall habe ich so tiefe Einblicke in deren „Berufsalltag“ bekommen – manchmal tiefer als mir lieb war.
Es gibt für transsexuell Prostituierte hier im Wesentlichen zwei Möglichkeiten an ihre potentiellen Kunden heranzutreten. Sie gehen in Clubs und Bars, bestellen sich einen Drink, nehmen dann Augenkontakt mit den Männern auf. Wenig später beginnen sie dann ein Gespräch und nach einer kurzen Konverstion (die meisten sprechen eher schlechtes Englisch) fragen sie die Männer zimelich direkt, ob sie Sex mit ihnen haben wollen. Ich frage mich dabei immer wann und wie sie den Männern dann klar machen, dass sie nicht als Mädchen geboren wurden. Ich könnte mir auf jeden Fall nicht vorstellen, mit einem Kerl auf sein Zimmer zu gehen und ihm dann erst die Wahrheit über mich zu sagen, denn das kann schnell zu einer gefährlichen Situation führen.
I kenne nicht wenige Bars und Clubs in Bangkok, die keine Ladyboys mehr reinlassen, weil sie in dr Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit Ladyboys gemacht haben, die sich den männlichen Gästen zu obszön und aggressiv aufgedrängt haben. Das kann natürlich schnell zu einem schlechten Ruf für diesen Laden führen. Zum Glück wurde dieses Eintrittsverbot aber noch nie auf mich angewendet, sonst hätte ich da wohl eine Riesenszene gemacht. Ich glaube die Türsteher kennen mich und wissen, dass ich harmlos bin...das hoffe ich zumindest.
Die andere Möglichkeit für transsexuelle Sexarbeiterinnen ist es, die Männer direkt auf der Straße anzusprechen. Erst vor ein paar Tagen habe ich mich auf Einaldung an einen an der Straße aufgestellten Tisch gesetzt von dem aus die Ladyboy-Prostituierten die vorbeilaufenden Männer beobachteten. Ich hatte nicts Besseres zu tun und schaute mehr deshalb mal an, wie das alles so vor sich geht.
Ohne Frage ist diese Art, die Kunden anzusprechen wesentlich schwieriger und erniedrigender. Es tut weh mit anzusehen iwe diese hübschen Mädels auf einmal vom Tisch aufstanden und selbst dem hässlichsten, ältesten und besoffensten Typ noch ihre Dienste anboten. Nachdem sie dann einige Meter mit ihm gelaufen waren und sich eine Hand voll Abfuhren abgeholt hatten, drehten sie ab und versuchten ihr Glück bei einem anderen.
Am schlimmsten war es mitanzusehen, wie Gruppen von drei oder vier westlichen Männern sich über die Ladyboys lustig machten, sie wie ein Stück Fleisch betatschten und sie mitten auf der Straße beleidigten.
Viele Ladyboy Sex-Arbeiterinnen ertragen das über viele Jahre. An diesem Tag fragte ich eine von den Girls nach ihrem Namen und als sie ihn mir nannte, fiel mir auf, dass ich sie an der gleichen Stelle schon vor vier Jahren gesehen hatte. Seit dem ha ihr Äußeres stark gelitten und sie scheint um zehn Jahre gealtert. Ihre Nase schien in der Zwischenzeit auch schon mal gebrochen gewesen. Wie oben schon gesagt: Es kann schnell zu gefährlichen Situationen kommen.
Und natürlich hinterläßt diese lange Zeit in diesem Gewerbe auch ihre Spuren auf der Seele. Als ich an diesem Tisch saß, sprachen alle andern ständig in einer ganz orinären und obszönen Sprache. Ich mag es ja auch mnchmal auf Thai in dieser anzüglichen Ladyboy-Sprache zu reden, aber die unterhielten sich die ganze Zeit so. Da kann man sich natürlich leicht vorstellen, wie das auf die anderen Thais wirklt, denn die thailändische Sprache schäumt ja geradezu über vor Höflichkeiten und Diskretion.
Außerdem schämten sie sich auch niht mitten auf der Straße ihre Brüse zu zeigen und auch ihre untere Körperhälfte zu entblößen. Ich kenne solches Verhalten auch von anderen Ladyboy-Freundinnen, wenn sie betrunken sind, aber es ist mir immer peinlich. Nennt mich prüde, aber ich schäme mich für sowas.
Als sie dann auch meine Brüste betatschten, war es Zeit mich zu verabschieden.
Es ist natürlich klar, dass es dieses harte Umfeld war, dass sie so gemacht hat, wie sie jetzt sind und ich frge mich wie sie das Nacht für Nacht für Nacht ertragen können. Es ist so aber auf jeden Fall nachvollziehbar weshalb so viele Ladyboys in diesem Geschäft in Drogensucht und Kriminalität abrutschen. Natürlich ist es müßig jemanden direkt dafür verantwortlich machen zu wollen, denn es war ihre Wahl in diesem Job zu arbeiten. Trotzdem sehen sich immer noch zu viele Ladyboys in Thailand und transsexuelle auf der ganzen Welt gezwungen ihren Lebensunterhalt in der Prostitution zu verdienen, weil sie zu anderen Jobs keinen Zugang bekommen.
Übersetzt aus dem Englischen. Ds Original von Victoria findet ihr wie immer hier auf dem Phet Ti Saam-Ladyboy Blog
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dorkmai - 7. Nov, 19:08



