Warum gibt es in Thailand so viele Ladyboys? Antwort Nummer 2
Jeden Monat kriegen wir ein paar E-Mails von unseren Lesern, in denen immer wieder dieselbe Frage auftaucht: „Warum gibt es in Thailand so viele Ladyboys?“
Im Internet lassen sich zu dieser Frage jede Menge Antworten finden, von denen die meisten aber völliger Unsinn sind. Etwa: „Die haben dort irgendwas im Wasser, dass sie zu Ladyboys werden lässt.“
Dabei ist die Antwort recht simple. Im Grunde gibt es sogar drei gründe für das „Ladyboy-Phänomen“.
In den folgenden tagen werden wir hier alle Gründe veröffentlichen. Heute gibt es den zweiten Grund.
Religiöse Gründe
94 Prozent der Thais sind Theravada Buddhisten. Neben dem Buddhismus praktizieren die Thais aber auch den Animismus und glauben somit auch an Geister. Der Animismus ist in Thailand tausende Jahre alt and war schon da lange bevor der Buddhismus nach Thailand kam.
Animismus gab es früher überall auf der Welt. In Europa, Amerika, Africa und natürlich in Asien.In all diesen alten animistischen Kulturkreisen war das „Dritte Geschlecht“ imme retwas besonderes. Viele der Transgender waren Wahrsager, Shamanen und hochspirituelle Personen, die sehr respektiert wurden.
Erst als die monotheistischen Religionen an Einfluss gewannen, wurde der Animismus verdrängt. Und in den neuenn Religionen war kein Platz mehr für ein „Drittes Geschlecht“.
Der Buddhismus ist dagegen aber keine theistische Religion, also eine Religion ohne Gott, weswegen der Buddhismus den Animismus auch nicht in die Knie zwang, sondern in vielen Teilen einfach integrierte. Entsprechend gibt es im Buddhismus kein Verbot für ein „Drittes Geschlecht“.

Opal in Nonnentracht während einer religiösen Zeremonie in ihrem Heimatdorf
So wurde die animistische Kultur mit ihren spirituellen transsexuellen Tänzerinnen und Wahrsagerinnen also buddhistisch und trotzdem änderte sich fast nichts.
In Thailand ist der Animismus besonders in den ländlichen Gebieten noch tief verwurzelt. Dennoch sind auch die modernen Ladyboys ganz normale Mitglieder der dörflichen und religiösen Gemeinschaft wie alle anderen auch. Die meisten sind dabei noch viel engagierter im täglichen religiösen Leben.
Ansonsten werden sie aber wie alle anderen Frauen auch angesehen.
Im Internet findet sich ganz oft die Information, dass der Buddhismus tolerant gegenüber den Ladybyos sei und es deshalb so viele gäbe. Aber das ist eben nur die halbe Wahrheit.
Vielmehr ist der Buddhismus allen Religionen gegenüber tolerant auch zu den Relgionen, die Transgender als festen Bestandteil ihrer spirituellen Gemeinschaft betrachten.
Übersetzt aus dem Englischen. Das original von Nong Duu gibt´s wie immer auf dem Phet Ti Saam Ladyboy-Blog
Technorati: ladyboy thai thailand reasons transsexual katoey kathoey katoy animism buddhism religion tolerance
Im Internet lassen sich zu dieser Frage jede Menge Antworten finden, von denen die meisten aber völliger Unsinn sind. Etwa: „Die haben dort irgendwas im Wasser, dass sie zu Ladyboys werden lässt.“
Dabei ist die Antwort recht simple. Im Grunde gibt es sogar drei gründe für das „Ladyboy-Phänomen“.
In den folgenden tagen werden wir hier alle Gründe veröffentlichen. Heute gibt es den zweiten Grund.
Religiöse Gründe
94 Prozent der Thais sind Theravada Buddhisten. Neben dem Buddhismus praktizieren die Thais aber auch den Animismus und glauben somit auch an Geister. Der Animismus ist in Thailand tausende Jahre alt and war schon da lange bevor der Buddhismus nach Thailand kam.
Animismus gab es früher überall auf der Welt. In Europa, Amerika, Africa und natürlich in Asien.In all diesen alten animistischen Kulturkreisen war das „Dritte Geschlecht“ imme retwas besonderes. Viele der Transgender waren Wahrsager, Shamanen und hochspirituelle Personen, die sehr respektiert wurden.
Erst als die monotheistischen Religionen an Einfluss gewannen, wurde der Animismus verdrängt. Und in den neuenn Religionen war kein Platz mehr für ein „Drittes Geschlecht“.
Der Buddhismus ist dagegen aber keine theistische Religion, also eine Religion ohne Gott, weswegen der Buddhismus den Animismus auch nicht in die Knie zwang, sondern in vielen Teilen einfach integrierte. Entsprechend gibt es im Buddhismus kein Verbot für ein „Drittes Geschlecht“.

Opal in Nonnentracht während einer religiösen Zeremonie in ihrem Heimatdorf
So wurde die animistische Kultur mit ihren spirituellen transsexuellen Tänzerinnen und Wahrsagerinnen also buddhistisch und trotzdem änderte sich fast nichts.
In Thailand ist der Animismus besonders in den ländlichen Gebieten noch tief verwurzelt. Dennoch sind auch die modernen Ladyboys ganz normale Mitglieder der dörflichen und religiösen Gemeinschaft wie alle anderen auch. Die meisten sind dabei noch viel engagierter im täglichen religiösen Leben.
Ansonsten werden sie aber wie alle anderen Frauen auch angesehen.
Im Internet findet sich ganz oft die Information, dass der Buddhismus tolerant gegenüber den Ladybyos sei und es deshalb so viele gäbe. Aber das ist eben nur die halbe Wahrheit.
Vielmehr ist der Buddhismus allen Religionen gegenüber tolerant auch zu den Relgionen, die Transgender als festen Bestandteil ihrer spirituellen Gemeinschaft betrachten.
Übersetzt aus dem Englischen. Das original von Nong Duu gibt´s wie immer auf dem Phet Ti Saam Ladyboy-Blog
Technorati: ladyboy thai thailand reasons transsexual katoey kathoey katoy animism buddhism religion tolerance
dorkmai - 9. Sep, 10:20



