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    <title>Das dritte Geschlecht : Rubrik:Info</title>
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    <dc:publisher>dorkmai</dc:publisher>
    <dc:creator>dorkmai</dc:creator>
    <dc:date>2009-09-20T14:28:33Z</dc:date>
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    <title>Das dritte Geschlecht</title>
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  <item rdf:about="http://phettisaam.twoday.net/stories/5924940/">
    <title>Warum gibt es in Thailand so viele Ladyboys? Antwort Nummer 3</title>
    <link>http://phettisaam.twoday.net/stories/5924940/</link>
    <description>Jeden Monat kriegen wir ein paar E-Mails von unseren Lesern, in denen immer wieder dieselbe Frage auftaucht: Warum gibt es in Thailand so viele Ladyboys?&lt;br /&gt;
Im Internet lassen sich zu dieser Frage jede Menge Antworten finden, von denen die meisten aber völliger Unsinn sind. Etwa: Die haben dort irgendwas im Wasser, dass sie zu Ladyboys werden lässt.&lt;br /&gt;
Dabei ist die Antwort recht simple. Im Grunde gibt es sogar drei gründe für das Ladyboy-Phänomen. &lt;br /&gt;
In den folgenden tagen werden wir hier alle Gründe veröffentlichen. Heute gibt es den dritten Grund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Traditionelle  Gründe&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Thailand ist besonders auf dem Land das Brauchtum noch stark verwurzelt. Kaum eine Woche vergeht, in der keine religiöse Zeremonie, Hochzeit, Mönchwerdung oder Trauerfeier stattfindet. &lt;br /&gt;
Und bei vielen dieser Anlässe spielen die Transgender im Dorf eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
Während die meisten der Ladyboys in den Touristenmetropolen wie Phuket oder Pattaya in der Gastronomie, in Cabaretshows oder dem Rotlichtgewerbe beschäftigt sind, gehen sie in Bangkok noch den ursprünglicheren Tätigkeiten nach. Keine Fimproduktion, bei der keine Ladyboys als Kosmetikerinnen, Kostümdesignerinnen, Choreographinnen beschäftigt sind. Die Tomboys, also der weibliche Gegenpart der Ladyboys, arbeiten dagegen oft als Regieassistenten oder bei der Filmcrew mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://picasaweb.google.de/lh/photo/KMScp4cZWxrkspO3hDXdrw?feat=embedwebsite&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh6.ggpht.com/_l2N6pUx2f6k/SqTJ6GjlIKI/AAAAAAAAARc/zS_s5dDafwQ/s400/ko%20chang%20blaguat%20contest%20opor%20pattaya%20suay.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Opal bei einem Schönheitswettbewerb&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Dörfern zeigt sich das noch deutlicher. Hochzeiten werden fast vollständig von den Ladyboys organisiert. Die Braut wird von Ladyboys geschminkt, bekommt ihr Kleid von ihnen angezogen, wird mit ihrem Bräutigam zusammen von Ladyboys fotografiert. Ladyboys kochen das Essen, machen den Blumenschmuck (hierbei hat sich Victoria neulich ordentlich in den Finger geschnitten) und singen und tanzen während der Feier auf der Bühne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://picasaweb.google.de/lh/photo/C3nyi9L8Bn7klkLkSDR0zw?feat=embedwebsite&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh4.ggpht.com/_l2N6pUx2f6k/SqTJWE1bPbI/AAAAAAAAARY/c07-2Vo3-Mg/s400/IMG_1622.JPG&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Opal trägt während eines Umzuges den  Gong&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei religiösen Festen sind die Ladyboys immer mit am meisten von allen involviert, schmücken die Festwagen und organisieren die obligatorischen Schönheitswettbewerbe.&lt;br /&gt;
Ladyboys und ihre Talente sind somit ein bedeutender Bestandteil im dörflichen Leben und in Thailand und entsprechend werden sie und ihre Arbeit geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://picasaweb.google.de/lh/photo/ze1PuvyfK_9WAW8ONDBO-g?feat=embedwebsite&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh6.ggpht.com/_l2N6pUx2f6k/SqTHlg9rvyI/AAAAAAAAAQ4/UtDzPOUCw0s/s400/IMG_1189.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Opal beim organisieren eines Festes&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überstezt aus dem Englischen das Original gibt es wie immer auf dem &lt;a href=&quot;http://phettisaam.blogspot.com/&quot;&gt;Phet Ti Saam Ladyboy-Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technorati: &lt;a href=&quot;http://technorati.com/tag/ladyboy&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;ladyboy&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://technorati.com/tag/thai&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;thai&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://technorati.com/tag/thailand&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;thailand&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://technorati.com/tag/reasons&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;reasons&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://technorati.com/tag/transsexual&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;transsexual&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://technorati.com/tag/katoey&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;katoey&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://technorati.com/tag/kathoey&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;kathoey&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://technorati.com/tag/katoy&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;katoy&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://technorati.com/tag/tradition&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;tradition&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://technorati.com/tag/bangkok&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;bangkok&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://technorati.com/tag/phuket&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;phuket&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://technorati.com/tag/pattaya&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;pattaya&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://technorati.com/tag/transgender&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;transgender&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>dorkmai</dc:creator>
    <dc:subject>Info</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 dorkmai</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-10T22:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://phettisaam.twoday.net/stories/5924870/">
    <title>Warum gibt es in Thailand so viele Ladyboys? Antwort Nummer 2</title>
    <link>http://phettisaam.twoday.net/stories/5924870/</link>
    <description>Jeden Monat kriegen wir ein paar E-Mails von unseren Lesern, in denen immer wieder dieselbe Frage auftaucht: Warum gibt es in Thailand so viele Ladyboys?&lt;br /&gt;
Im Internet lassen sich zu dieser Frage jede Menge Antworten finden, von denen die meisten aber völliger Unsinn sind. Etwa: Die haben dort irgendwas im Wasser, dass sie zu Ladyboys werden lässt.&lt;br /&gt;
Dabei ist die Antwort recht simple. Im Grunde gibt es sogar drei gründe für das Ladyboy-Phänomen. &lt;br /&gt;
In den folgenden tagen werden wir hier alle Gründe veröffentlichen. Heute gibt es den zweiten Grund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Religiöse Gründe&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
94 Prozent der Thais sind Theravada Buddhisten. Neben dem Buddhismus praktizieren die Thais aber auch den Animismus und glauben somit auch an Geister. Der Animismus ist in Thailand tausende Jahre alt and war schon da lange bevor der Buddhismus nach Thailand kam.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Animismus gab es früher überall auf der Welt. In Europa, Amerika, Africa und natürlich in Asien.In all diesen alten animistischen Kulturkreisen war das Dritte Geschlecht imme retwas besonderes. Viele der Transgender waren Wahrsager, Shamanen und hochspirituelle Personen, die sehr respektiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst als die monotheistischen Religionen an Einfluss gewannen, wurde der Animismus verdrängt. Und in den neuenn Religionen war kein Platz mehr für ein Drittes Geschlecht.&lt;br /&gt;
Der Buddhismus ist dagegen aber keine theistische Religion, also eine Religion ohne Gott, weswegen der Buddhismus den Animismus auch nicht in die Knie zwang, sondern in vielen Teilen einfach integrierte. Entsprechend gibt es im Buddhismus kein Verbot für ein Drittes Geschlecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;320&quot; alt=&quot;Opalnun&quot; width=&quot;240&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/phettisaam/images/Opalnun.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Opal in Nonnentracht während einer religiösen Zeremonie in ihrem Heimatdorf&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wurde die animistische Kultur mit ihren spirituellen transsexuellen Tänzerinnen und Wahrsagerinnen also buddhistisch und trotzdem änderte sich fast nichts.&lt;br /&gt;
In Thailand ist der Animismus besonders in den ländlichen Gebieten noch tief verwurzelt. Dennoch sind auch die modernen Ladyboys ganz normale Mitglieder der dörflichen und religiösen Gemeinschaft wie alle anderen auch.  Die meisten sind dabei noch viel engagierter im täglichen religiösen Leben.&lt;br /&gt;
Ansonsten werden sie aber wie alle anderen Frauen auch angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Internet findet sich ganz oft die Information, dass der Buddhismus tolerant gegenüber den Ladybyos sei und es deshalb so viele gäbe. Aber das ist eben nur die halbe Wahrheit.&lt;br /&gt;
Vielmehr ist der Buddhismus allen Religionen gegenüber tolerant auch zu den Relgionen, die Transgender als festen Bestandteil ihrer spirituellen Gemeinschaft betrachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersetzt aus dem Englischen. Das original von Nong Duu gibt´s wie immer auf dem &lt;a href=&quot;http://phettisaam.blogspot.com/2009/08/why-are-there-so-many-ladyboys-in_22.html&quot;&gt;Phet Ti Saam Ladyboy-Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technorati: &lt;a href=&quot;http://technorati.com/tag/ladyboy&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;ladyboy&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://technorati.com/tag/thai&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;thai&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://technorati.com/tag/thailand&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;thailand&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://technorati.com/tag/reasons&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;reasons&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://technorati.com/tag/transsexual&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;transsexual&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://technorati.com/tag/katoey&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;katoey&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://technorati.com/tag/kathoey&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;kathoey&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://technorati.com/tag/katoy&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;katoy&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://technorati.com/tag/animism&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;animism&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://technorati.com/tag/buddhism&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;buddhism&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://technorati.com/tag/religion&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;religion&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://technorati.com/tag/tolerance&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;tolerance&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>dorkmai</dc:creator>
    <dc:subject>Info</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 dorkmai</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-09T08:20:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://phettisaam.twoday.net/stories/5924811/">
    <title>Warum gibt es in Thailand so viele Ladyboys? Antwort Nummer 1</title>
    <link>http://phettisaam.twoday.net/stories/5924811/</link>
    <description>Jeden Monat kriegen wir ein paar E-Mails von unseren Lesern, in denen immer wieder dieselbe Frage auftaucht: Warum gibt es in Thailand so viele Ladyboys?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Internet lassen sich zu dieser Frage jede Menge Antworten finden, von denen die meisten aber völliger Unsinn sind. Etwa: Die haben dort irgendwas im Wasser, dass sie zu Ladyboys werden lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist die Antwort recht simple. Im Grunde gibt es sogar drei gründe für das Ladyboy-Phänomen. &lt;br /&gt;
In den folgenden tagen werden wir hier alle Gründe veröffentlichen. Heute starten wir mit dem ersten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der finanzielle Grund&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als in westlichen Ländern sind die Familienbande in Thailand wesentlich stärker. Wenn jemand in der Familie in Problemen steckt (zum Beispiel Schulden, Krankenhausaufenthalt) helfen ihm die anderen Familienmitglieder.&lt;br /&gt;
Zudem gibt es in Thailand keine Rentenversicherung. Die junge Generation muss Eltern und Großeltern so gut unterstützen wie nur irgend möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein junger Mann aber erwachsen wird, wird er seine eigene Familie haben, für die er sorgen muss, weswegen er seine Eltern und Großeltern entsprechend weniger unterstützen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Junge aber ein Ladyboy ist, wird er, der dann ja eine sie ist, keine Familie gründen. Stattdessen wird siefür ihren eigenen Lebensunterhalt sorgen und das ganze restliche Geld zur Unterstützung der Eltern verwenden. Weit mehr als ihre Brüder.&lt;br /&gt;
Somit ist es also mit Sicherheit kein finanzieller Nachteil für die Eltern, wenn ihr Sohn eine Tochter wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem fällt es vielen Ladyboys in der Schule wesentlich einfacher als ihren männlichen Mitschülern, Fremdsprachen zu lernen, wodurch sie später im Berufsleben ein höheres Einkommen haben.&lt;br /&gt;
Und selbst, wenn sie einfach nur im Dorf bleiben können sie trotzdem wie die anderen Männder und Frauen  in den Reisfeldern arbeiten. Anders als ihre männlichen Geschwister verschleudern sie aber ihr Einkommen nicht für schnelle Mopeds und Whiskey.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Ladyboy-Tochter zu haben ist also sicher nicht der schlechteste Deal für thailändische Eltern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersetzt aus dem Englischen. Das Original von Nong Duu gibt es auf dem &lt;a href=&quot;http://phettisaam.blogspot.com/2009/08/why-are-there-so-many-ladyboys-in.html&quot;&gt;Phet Ti Saam-Ladyboyblog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technorati: &lt;a href=&quot;http://technorati.com/tag/ladyboy&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;ladyboy&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://technorati.com/tag/thai&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;thai&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://technorati.com/tag/thailand&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;thailand&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://technorati.com/tag/reasons&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;reasons&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://technorati.com/tag/transsexual&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;transsexual&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://technorati.com/tag/katoey&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;katoey&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://technorati.com/tag/kathoey&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;kathoey&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://technorati.com/tag/katoy&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;katoy&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://technorati.com/tag/economy&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;economy&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>dorkmai</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 dorkmai</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-07T08:02:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://phettisaam.twoday.net/stories/5306999/">
    <title>Ladyboy Sex-Arbeiterinnen</title>
    <link>http://phettisaam.twoday.net/stories/5306999/</link>
    <description>Vor kurzem haben mich zwei Journalisten um ein Interview gebeten, um meine Meinung zu bestimmten Ladyboy-Themen in Thailand zu hören. Natürlich habe ich mich sofort dazu bereit erklärt, weil wir ja mit unserem Blog erklären wollen, wie Ladyboys wirklich sind und das Interview war eine gute Gelegenheit, das zu tun.&lt;br /&gt;
Einige ihrer Fragen sollten sich auch um Ladyboy Sex-Arbeiterinnen drehen und während ich mich auf das Interview vorbereitete, machte ich mir also auch zu diesem Thema ein paar Gedanken.&lt;br /&gt;
Natürlich hat Thailand nach wie vor eine große Anziehungskraft auf Sextouristen und obwohl sich die zuständigen Behörden in den letzten Jahren viel Mühe gegeben haben dieses Image loszuwerden, wird es wohl noch eine Weile dauern, bis das vollends gelingt  wenn überhaupt jemals. Es ist aber eine Tatsache, dass das Geld, dass Sexarbeiterinnen in den Touristenmetropolen in Bangkok, Pattaya, Phuket und anderswo verdient haben sehr zur Verbesserung der Lebensumstände in den armen ländlichen Gebieten Thailands beigetragen hat. Natürlich ist es aber trotzdem klar, dass die Arbeit in der Prostitution weder einfach ist noch Spaß macht.&lt;br /&gt;
Ich hatte es ja schon in vielen anderen Posts vor diesem erwähnt, dass ich ein gutes Dutzend Ladyboy Sex-Arbeiterinnen kenne und einige davon, wenn auch mit Vorbehalten, zu meinen Freundinnen zählen würde. Auf jeden Fall habe ich so tiefe Einblicke in deren Berufsalltag bekommen  manchmal tiefer als mir lieb war.&lt;br /&gt;
Es gibt für transsexuell Prostituierte hier im Wesentlichen zwei Möglichkeiten an ihre potentiellen Kunden heranzutreten. Sie gehen in Clubs und Bars, bestellen sich einen Drink, nehmen dann Augenkontakt mit den Männern auf. Wenig später beginnen sie dann ein Gespräch und nach einer kurzen Konverstion (die meisten sprechen eher schlechtes Englisch) fragen sie die Männer zimelich direkt, ob sie Sex mit ihnen haben wollen. Ich frage mich dabei immer wann und wie sie den Männern dann klar machen, dass sie nicht als Mädchen geboren wurden. Ich könnte mir auf jeden Fall nicht vorstellen, mit einem Kerl auf sein Zimmer zu gehen und ihm dann erst die Wahrheit über mich zu sagen, denn das kann schnell zu einer gefährlichen Situation führen.&lt;br /&gt;
I kenne nicht wenige Bars und Clubs in Bangkok, die keine Ladyboys mehr reinlassen, weil sie in dr Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit Ladyboys gemacht haben, die sich den männlichen Gästen zu obszön und aggressiv aufgedrängt haben. Das kann natürlich schnell zu einem schlechten Ruf für diesen Laden führen. Zum Glück wurde dieses Eintrittsverbot aber noch nie auf mich angewendet, sonst hätte ich da wohl eine Riesenszene gemacht. Ich glaube die Türsteher kennen mich und wissen, dass ich harmlos bin...das hoffe ich zumindest.&lt;br /&gt;
Die andere Möglichkeit für transsexuelle Sexarbeiterinnen ist es, die Männer direkt auf der Straße anzusprechen. Erst vor ein paar Tagen habe ich mich auf Einaldung an einen an der Straße aufgestellten Tisch gesetzt von dem aus die Ladyboy-Prostituierten die vorbeilaufenden Männer beobachteten. Ich hatte nicts Besseres zu tun und schaute mehr deshalb mal an, wie das alles so vor sich geht.&lt;br /&gt;
Ohne Frage ist diese Art, die Kunden anzusprechen wesentlich schwieriger und erniedrigender. Es tut weh mit anzusehen iwe diese hübschen Mädels auf einmal vom Tisch aufstanden und selbst dem hässlichsten, ältesten und besoffensten Typ noch ihre Dienste anboten. Nachdem sie dann einige Meter mit ihm gelaufen waren und sich eine Hand voll Abfuhren abgeholt hatten, drehten sie ab und versuchten ihr Glück bei einem anderen.&lt;br /&gt;
Am schlimmsten war es mitanzusehen, wie Gruppen von drei oder vier westlichen Männern sich über die Ladyboys lustig machten, sie wie ein Stück Fleisch betatschten und sie mitten auf der Straße beleidigten.&lt;br /&gt;
Viele Ladyboy Sex-Arbeiterinnen ertragen das über viele Jahre. An diesem Tag fragte ich eine von den Girls nach ihrem Namen und als sie ihn mir nannte, fiel mir auf, dass ich sie an der gleichen Stelle schon vor vier Jahren gesehen hatte. Seit dem ha ihr Äußeres stark gelitten und sie scheint um zehn Jahre gealtert. Ihre Nase schien in der Zwischenzeit auch schon mal gebrochen gewesen. Wie oben schon gesagt: Es kann schnell zu gefährlichen Situationen kommen.&lt;br /&gt;
Und natürlich hinterläßt diese lange Zeit in diesem Gewerbe auch ihre Spuren auf der Seele. Als ich an diesem Tisch saß, sprachen alle andern ständig in einer ganz orinären und obszönen Sprache. Ich mag es ja auch mnchmal auf Thai in dieser anzüglichen Ladyboy-Sprache zu reden, aber die unterhielten sich die ganze Zeit so. Da kann man sich natürlich leicht vorstellen, wie das auf die anderen Thais wirklt, denn die thailändische Sprache schäumt ja geradezu über vor Höflichkeiten und Diskretion. &lt;br /&gt;
Außerdem schämten sie sich auch niht mitten auf der Straße ihre Brüse zu zeigen und auch ihre untere Körperhälfte zu entblößen. Ich kenne solches Verhalten auch von anderen Ladyboy-Freundinnen, wenn sie betrunken sind, aber es ist mir immer peinlich. Nennt mich prüde, aber ich schäme mich für sowas.&lt;br /&gt;
Als sie dann auch meine Brüste betatschten, war es Zeit mich zu verabschieden.&lt;br /&gt;
Es ist natürlich klar, dass es dieses harte Umfeld war, dass sie so gemacht hat, wie sie jetzt sind und ich frge mich wie sie das Nacht für Nacht für Nacht ertragen können. Es ist so aber auf jeden Fall nachvollziehbar weshalb so viele Ladyboys in diesem Geschäft in Drogensucht und Kriminalität abrutschen. Natürlich ist es müßig jemanden direkt dafür verantwortlich machen zu wollen, denn es war ihre Wahl in diesem Job zu arbeiten. Trotzdem sehen sich immer noch zu viele Ladyboys in Thailand und transsexuelle auf der ganzen Welt gezwungen ihren Lebensunterhalt in der Prostitution zu verdienen, weil sie zu anderen Jobs keinen Zugang bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersetzt aus dem Englischen. Ds Original von Victoria findet ihr wie immer &lt;a href=&quot;www.phettisaam.blogspot.com&quot;&gt;hier auf dem Phet Ti Saam-Ladyboy Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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    <dc:creator>dorkmai</dc:creator>
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    <dc:date>2008-11-07T18:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://phettisaam.twoday.net/stories/5185794/">
    <title>Einmal Ladyboy und zurück</title>
    <link>http://phettisaam.twoday.net/stories/5185794/</link>
    <description>Ich hatte ja schon vor einer ganzen Weile darüber geschrieben, dass das Wort Katoey nicht dasselbe bedeutet wie Transvestit oder Transsexuelle in westlichen Sprachen. Für einige steht natürlich der dringende Wunsch dahinter eine Frau zu sein und auch entsprechend zu leben. Andere sehen es hingegen einfach als die Art an, wie sie ihr Leben leben wollen. &lt;br /&gt;
Das Wort Gay gibt es in Thailand noch gar nicht solange  gerade mal ein paar Jahrzehnte. Mittlerweile ist es sogar zum Trend geworden eher schwul zu sein als eine von diesen altmodischen Katoey.&lt;br /&gt;
Außerdem gibt es in Thailand eine Menge Leute, die eigentlich eher sehr feminine Homosexuelle sind, aber einfach weil es so einfach in Thailand ist Ladyboy zu sein als Katoey leben. Später finden dann aber die meisten raus, dass sie in Wahrheit gar keine Mädchen sind und auch nicht so leben wollen. Sie wollen Jungs sein, die andere Jungs lieben.&lt;br /&gt;
Von dieser Sorte habe ich zwei Freunde. Beide haben ihre späten Teenagerjahre und ihre frühen Zwanziger als Ladyboys gelebt. Sie trugen das Haar lang, weibliche Kleidung und Make-up. Doch dann änderten sie sich ganz abrupt und lebten wieder als Jungs. So bin ich einfach nicht, erzählte mir mal einer von ihnen. Das ist nix für mich, Make-up zu tragen. Jetzt lebt er schon wieder seit einigen Jahren als Junge und man kann deutlich sehen, dass das genau das richtige für ihn ist und er sicher nicht dasselbe ist wie ich und meine anderen Ladyboy-Freundinnen.&lt;br /&gt;
Wir nennen ihn aber trotzdem immer noch Katoey Pom Sann  Kurzhaarigen Ladyboy. Und diese Bezeichnung passt auch, denn natürlich hat sein Verhalten nach wie vor feminine Züge.&lt;br /&gt;
Und genau das ist der Grund, warum ein psychologisches Gutachten vorgeschrieben ist, bevor man die Geschlechtsangleichende Operation machen lassen kann. Ein ausgebildeter Psychologe hätte schon gleich im ersten Gespräch rausgefunden, dass dieser Freund von mir auf dem falschen Weg ist.&lt;br /&gt;
Das Beispiel meines anderen Bekannten macht es noch deutlicher, wie es sein kann, dass jemand erst als Ladyboy lebt und dann zurückkehrt. Er war auch ein Ladyboy gewesen, änderte sich und lebt jetzt als Mann. Bei ihm ist die Grenze zwischen Ladyboy und Gay aber sehr verschwommen und in manchen Teilen gar nicht vorhanden. Ich kenne ihn jetzt schon seit vielen Jahren und weiß, dass er definitiv schwul ist. Trotzdem trägt er bei seinen Geburtstagsparties immer ein Frauenkleid und auch im Alltag benutzt er Eyeliner und bevorzugt knackig geschnittene Unisex-Klamotten.&lt;br /&gt;
Ich glaube in Europa und den USA ist das gar nicht so ungewöhnlich. Ich weiß nämlich, dass es dort eine Menge Homosexueller gibt, die so leben, wie ich meinen Freund beschrieben habe.&lt;br /&gt;
Vielleicht ist also dieses ganze Schubladendenken, mit dem man sich selbst, die eigene sexuelle Orientierung und den eigenen Lebenswandel per Zuordnung zu einem Schlagwort in eine Ecke drängt, die gar nicht genug für einen selbst ist.&lt;br /&gt;
Natürlich ist für uns transsexuelle Katoey klar was wir sind, was wir sein du wie wir leben wollen  als Frauen. Aber der Rest kann doch machen, was er will. Warum auch nicht? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersetzt aus dem Englischen. Das Original von Nong Duu gibt`s wie immer &lt;a href=&quot;http://phettisaam.blogspot.com/2008/09/going-ladyboy-and-back.html&quot;&gt;hier &lt;/a&gt;auf dem Phet Ti Saam Ladyboy-Blog&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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    <dc:creator>dorkmai</dc:creator>
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    <dc:date>2008-09-12T04:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://phettisaam.twoday.net/stories/5159577/">
    <title>Gewalt unter Ladyboys</title>
    <link>http://phettisaam.twoday.net/stories/5159577/</link>
    <description>In den letzten Wochen ist mir wieder mal bewusst geworden, dass es auch Ladyboys gibt, die vor Gewalt zur Lösung ihrer Probleme nicht zurückschrecken. Es ist aber nicht so, dass ich das nicht schon vorher gewusst hätte. Dabei kommt es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen aber eher im Rotlichtgewerbe als im normalen Alltag. Ist steht außer Frage, dass das ein hartes Geschäft ist und man muss stark sein um dort zu überleben und ein bisschen Geld zu verdienen um die arme Familie zu Hause unterstützen zu können. Drogen helfen dabei kaum, das innere Gleichgewicht zu stärken.&lt;br /&gt;
Ich weiß, dass dieser Post wohl kaum dazu beitragen wird, die Klischees abzutragen, die die Welt von thailändischen Ladyboys hat, aber es wäre unehrlich und nicht authentisch, wenn wir nicht auch diesen Aspekt des Lebens als Katoey zur Sprache bringen würden.&lt;br /&gt;
Ich glaube, die schlimmsten Auseinandersetzungen finden unter Ladyboys statt. Vor einigen Wochen wurde ich sogar selber mit ohne Grund mit Gewalt bedroht, konmnte mich aber der Situation entziehen.&lt;br /&gt;
Gestern bin ich wieder auf eine Situation gestoßen, bei der zwei Ladyboys aneinander geraten waren und eine der Kontrahentinnen stark aus einer Wunde im gesicht geblutet hatte.&lt;br /&gt;
Das mitzuerleben macht mich traurig. Statt zusammen zu halten und füreinander da zu sein, wie ich und meine Freundinnen es tun, verletzten sie sich gegenseitig körperlich und natürlich auch emotional.&lt;br /&gt;
Aber was sind die Auslöser dafür?&lt;br /&gt;
Zuallererst denke ich, dass es auch für Ladyboys in Thailand schwer ist als Mitglied des Dritten Geschlechts aufzuwachsen. In westlichen Ländern ist es obligatorisch, dass Transsexuelle von einem Psychotherapeuten unterstützt werden. Hier in Thailand kann man dagegen nicht viel mehr als den Rückhalt der eigenen Familie und Freunde erwarten. Dennoch wachsen wohl die meisten jungen Ladyboys genauso glücklich auf wie andere Mädchen. Aber für manche ist die Kindheit die Hölle. Nicht nur, dass sie die nötige Unterstützung versagt kriegen, ihnen wird ihr Weg auch noch zusätzlich schwer gemacht. Da bleibt kein Zweifel, dass das im späteren Leben zu einem Verhalten führen kann, mit dem man selbst und auch andere verletzt werden.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus wissen Ladyboys wie es ist als Ladyboy aufzuwachsen und zu leben und entsprechend kennen sie die Schwachpunkte in der Psyche der anderen. Wenn es dann zu einem Streit kommt, wissen sie genau, mit welchen Worten sie ihr gegenüber treffen können, was dann oft zu einer Eskalation und zu Gewalt führen kann.&lt;br /&gt;
Die Gründe, warum es zum Streit kommt sind dabei so vielfältig wie bei Männern und Frauen auch.&lt;br /&gt;
Als sie mich das letzte mal verprügeln wollten, kann ich mit stolz sagen, dass es aus &lt;a href=&quot;http://phettisaam.twoday.net/stories/4647420/&quot;&gt;Neid &lt;/a&gt;war ;-)&lt;br /&gt;
Viele sehen uns als eine Art Fabelwesen, aber wir sind doch nur Menschen, obwohl manche von uns mit Sicherheit wie Engel aussehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersetzt aus dem Englischen. Das Original von Nong Duu gibt es &lt;a href=&quot;   &lt;a href=&quot;http://phettisaam.blogspot.com/2008/08/ladyboys-and-violence.html&quot;&gt;hier&quot;&gt;http://phettisaam.blogspot.com/2008/08/ladyboys-and-violence.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; auf dem Phet Ti Saam Ladyboy Blog&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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    <dc:creator>nongduu</dc:creator>
    <dc:subject>Info</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 nongduu</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-31T13:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://phettisaam.twoday.net/stories/5041538/">
    <title>Thailändische Katoey im Vergleich mit westlichen Transsexuellen</title>
    <link>http://phettisaam.twoday.net/stories/5041538/</link>
    <description>Ich hatte jetzt schon einige Diskussionen über die Unterschiede zwischen thailändischen Katoey und westlichen Transsexuellen oder Shemales (oder wie auch immer man sie nennen mag. Zuerst habe ich immer gedacht, wir wären alle das Gleiche, weil Victoria so aussieht und sich verhält wie die anderen thailändischen Frauen der zweiten Art. Aber nach einer Weile erzählte sie mir dann von den Unterschieden, die sie im Laufe der Zeit, die sie im Westen verbracht hat, festgestellt hat und wir begannen die Situation hier in Thailand und dort zu vergleichen. Hier ist das Ergebnis:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube das offensichtlichste ist die Bezeichnung für uns. Das Wort Katoey hat so viele verschiedene Bedeutungen und Facetten. Darüber habe ich auch schon früher einen eigenen Beitrag geschrieben. Aber Transsexuell zu sein ist eine ganz eindeutige Sache: eine echte Frau, die als Mann geboren wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gibt`s da die Sache mit dem Verhalten. &lt;br /&gt;
Katoeys in Thailand benehmen sich oft übertrieben feminin und laut und manchmal auch obszön und sehr bunt.&lt;br /&gt;
In westlichen Zivilisationen ist diese Art von Verhalten ja eher den Transvestiten und Drag Queens vorbehalten. Transsexuelle versuchen dagegen ihr Leben wirklich als Frauen zu leben und in besonders intoleranten Gesellschaften, wie etwa den USA verraten sie auch nach der abgeschlossenen Umwandlung keinem von ihrem früheren Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gibt es da den Punkt der sexuellen Vorlieben. &lt;br /&gt;
Eine thailändische Katoey identifiziert sich als Katoey vor allem, weil sie auf Jungs steht und, dass Ladyboys auf Mädels stehen würden kommt in Thailand fast gar nicht vor. Victoria hat mir aber gesagt, dass das im Westen ganz anders ist. Viele der Transsexuellen dort haben vor ihrer Umwandlung weibliche Partner gehabt und versuchen nicht selten diese auch während und nach ihrer Umwandlung zu behalten. Auch ohne, dass sie eine Freundin oder Ehefrau haben, stehen viele Transsexuell dort auf Frauen. &lt;br /&gt;
Dann gibt es auch noch einen Unterschied in welchem Alter Katoey beziehungsweise Transsexuelle ihre Umwandlung beginnen.&lt;br /&gt;
Weil die Ladyboys in Thailand so offen in ihrer Gesellschaft leben können, beginnen viele von ihnen damit schon ganz früh. Sie treffen vielleicht die Nachbarstochter, die Katoey ist und merken, dass sie viel eher wie sie sind und können sich schnell ihre weiblichen Gefühle erklären.&lt;br /&gt;
Im Westen ist das nicht der Fall. Natürlich haben die Transsexuellen dort auch schon ganz früh das gefühl im Herzen eigentlich eine Frau zu sein, aber wegen der Ignoranz und Intoleranz der Gesellschaften, in denen sie leben und weil sie niemanden haben, der sie an die Hand nimmt und in ihr neues Leben führt, beginnen sie mit ihrer Umwandlung erst sehr spät. Oft in den 30ern, 40ern oder sogar 50ern. Dieser Schritt erfordert dann natürlich um so mehr Mut, vor dem ich großen Respekt habe. Natürlich gibt es auch jüngere Transsexuelle in den westlichen Ländern, aber die sind eher selten und haben natürlich auch Probleme Transgender zu sein, denn Kinder können ja noch viel grausamer als Erwachsene sein. Das ist aber die Gruppe zu der Victoria zählt, weil sie schon seit ihrer frühen Kindheit eigentlich ein Mädchen ist.&lt;br /&gt;
Dann ist da noch die Sache mit der Schönheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gewinner der Ladyboy-Schönheitswettbewerbe in Thailand sind meisten nicht über 20 und diejenigen, die älter sind, haben kaum eine Chance zu gewinnen. Das hängt natürlich auch mit dem wesentlich jüngeren Altersdurchschnitt in Thailand zusammen, der das Verhältnis zu Alter und Schönheit ganz deutlich prägt.&lt;br /&gt;
Im Westen ist das dagegen fast genau umgekehrt. Die meisten Transsexuellen, auch die, die schon relativ früh anfangen, brauchen einfach mehr Zeit um sich zu entwickeln. Wenn sie jung sind, sind sie vielleicht süß, aber die wahre Schönheit kommt erst nach ein paar Jahren. Das beste Beispiel dafür ist sicherlich die Gewinnerin des wichtigsten Transgender Preises Miss International Queen im Jahr 2006. Die war nämlich eine 36-jährige Mexikanerin.&lt;br /&gt;
Aber auch wenn es Unterschiede zwischen uns gibt, haben wir doch mehr gemeinsam als die normalen Leute. Katoey oder Transsexuell zu sein, bedeutet auch, dass man sehr leicht Brücken zu anderen Kulturen aufbauen kann. Brücken, die normale Menschen nicht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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    <dc:creator>dorkmai</dc:creator>
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    <dc:date>2008-07-09T22:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://phettisaam.twoday.net/stories/5039700/">
    <title>Wie werden Ladyboys alt?</title>
    <link>http://phettisaam.twoday.net/stories/5039700/</link>
    <description>Die meisten Touristen, die nach Thailand reisen, sehen immer nur die jungen Ladyboys bei ihren unterschiedlichen Arbeitsstellen. Viele Leute haben uns schon gefragt, was denn mit den alten Katoey ist. Wo sind sie? Die Antwort darauf ist nicht so einfach, weil natürlich nicht alle auf dieselbe Art und Weise alt werden. Wenn sie es nicht geschafft haben in ihren jungen Jahren genug Geld zu verdienen, dann werden sie wohl zurück in ihre Dörfer gehen um dort das Leben der armen Leute zu leben. Sind sie aber halbwegs erfolgreich gewesen, dann werden sie genauso alt, wie richtige Frauen eben auch. Vor ein par Tagen war ein Artikel darüber in der singapurischen Zeitung Electric New Paper, den ich erst gar nicht posten wollte, über den ich dann aber doch eine ganze Weile nachdenken musste, und hier ist er also.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe dazu auch eine Einleitung geschrieben, damit man die Hintergründe des Artikels besser versteht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;In den 50ern, 60ern und 70ern war die unbestrittene Hauptstadt der schönsten Transsexuellen in Asien Singapure. Un dort war es die Bugis Street mit ihren verschiedenen Clubs. Mitte der 80er entschied die singapurische Regierung, die gegend abzureißen und eine U-Bahnstation an die Stelle zu bauen. Der Umbau der gegend, brachte der Bugis Street und ihrerm weltberühmten Nachteleben, dass sich in den vergangenen drei Jahrzehnten entwickelt hatte ein abruptes Ende.&lt;br /&gt;
Dadurch wurde Thailand die asiatische Hauptstadt für das Transgender Nachtleben und übernahm somit auch die Dollars aus dem geschäft mit den zahlreichen Touristen. Hier ist ein interessanter Artikel darüber, wie diese Divas von damals jetzt langsam alter werden.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem &lt;a href=&quot;http://newpaper.asia1.com.sg/news/story/0,4136,169444,00.html&quot;&gt;Electric New Paper&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Mitte der 1980er war sie ein Modell, dann arbeitete sie in der Modebranche und ging dann im Boom Boom Room auf die Bühne.&lt;br /&gt;
Jetzt, mit 42, sagt sie: Liebling, diese tage sind vorbei.&lt;br /&gt;
Miss Amy Tashiana, eine Transsexuelle, sieht einem dabei direct in die Augen und ist völlig offen, wenn man mit ihr über ihr Leben redet.&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Miss Tashiana&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Miss Tashiana&quot; width=&quot;227&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/phettisaam/images/Miss_Tashiana.jpg&quot; /&gt;Sie sagt: Wir sind durch die Extreme gegangen, um dahin zu kommen wo wir heute sind und wir haben gekämpft um das zu warden, was wir heute sind. Es ist also natürlich, dass wir über die Jahre ziemlich abgebrüht und unabhängig geworden sind. Wenn jetzt also ein Mann als mein Partner an meine Seite treten will, dann muss er schon was sehr, sehr besonderes sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutet das, dass man einsam ist, wenn man alter wird?&lt;br /&gt;
Die erste Generation der Transsexuellen und Transvestiten in der Bugis Street sind heute in ihren 60ern.&lt;br /&gt;
Eine Transsexuell, die heute 50 ist, sagt: Wenn man alter wird, ist der Sex nicht mehr wichtig. Wie normale Menschen auch suchen wir nach Gesellschaft.&lt;br /&gt;
Viele der Divas aus der Bugis Street sind weggegangen und haben anderswo Schmuck- und Modeläden aufgemacht, kommen aber trotzdem gelegentlich zurück um ihre Schwestern zu besuchen.&lt;br /&gt;
Als die Reporterin dieses Artikels Miss Tashiana im Jahr 2001 zum ersten Mal traf, war das bei einer Talent-Agentur und jeder nannte sie eine Diva.&lt;br /&gt;
Aber als sie sie das nächste Mal traf, war das in einer Garküche an der Straße.&lt;br /&gt;
Sie sah ganz anders aus, wischte die Küche aus und schob den Essenswagen vor sich her. Mit Curryflecken auf dem weißen T-Shirt. Auf die Frage, warum sie jetzt so anders aussähe als in den Tagen des Glamours, antwortet die: Nee, ich helfe nur einer Freundin mit ihrem Stand für ein paar Tage. Immer noch Glamour!&lt;br /&gt;
Sie lacht und zupft an ihren cremefarbenen Shorts: Das hier ist Prada.&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Amy Tashiana&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Amy Tashiana&quot; width=&quot;230&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/phettisaam/images/Amy_Tashiana.jpg&quot; /&gt;War sie also mal die Königen der Orchard Towers? (Bugis Street)&lt;br /&gt;
Die Orchard Towers waren der Anfang für viele von uns. JUeder muss am Anfang erstmal lernen eine Frau zu sein. &lt;br /&gt;
Viele von uns waren einfach Tennager in der weiterführenden Schule, die auf Jungs standen und nun lernen mussten wie man Heels trägt, Make-Up auflegt und langsam zur Frau heranreift.&lt;br /&gt;
Wir haben den Luxus von zeit nicht. Deswegen stürzen wir uns kopfüber in das Lben bei den Orchard Towers, donnern uns auf und tragen jades Accessoire, das wir können und zeigen Brust und anderes. Das ist aber nur der Anfang. Niemand will da sein ganzes Leben verbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo dann? Mit einem Mann?&lt;br /&gt;
Nach all den Menschen, die ich in meinem leben getroffen habe, finde ich den typischen Singapureaner extreme langweilig, sagt sie.&lt;br /&gt;
Wir hätten nicts worüber wir redden könnten. Ich brauche jemand der in Richtung eines Extrems geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem gibt es welche, die die Liebe finden. Das sagt zumindest madam Fiona, 55, nicht ihr richtioger Name). Eine Transsexuell, die glücklich mit einem Singapureaner verheiratet ist. Diese Männer müssen wirklich sehr stark sein um für ihre Liebe einzustehen und den Menschen zu lieben, den sie möchten.&lt;br /&gt;
Viele sind deswegen nach Europa gegangen, wo sie mehr Akzeptanz in der Gesellschaft finden.&lt;br /&gt;
Eine andere Transsexuell, Madam Shanu Rekha, ist ebenfals in ihren 50ern, ist mit einem 20 Jahre jüngeren Europäer verheiratet. Sie leben in Dänemark und haben zwei Kinder adoptiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Miss Tashiana ist seit 2005 Single, nach zwei ernsten Beziehungen zu einem Engländer und einem Singapureaner, die beide drei Jahre dauerten.&lt;br /&gt;
Nach der letzten Trennung kaufte sie sich dann eine Dreizimmerwohnung in Eunos. Eine eigene Wohnung zu besitzen, war schon immer ihr Traum gewesen. Ein angenehmer und gemütlicher Ort, mit dunklen Möbeln, wo sie mit ihren zwei dicken Katzen lebt.&lt;br /&gt;
Sie hat die Brustimplantate und die Geschlechtsangleichende Operazion abbezahlt. Jetzt wird sie mit Anmut älter.&lt;br /&gt;
Discos sind nicht mehr ihr Style. Ich gehe nicht mehr ins Zouk. Ich bleibe zu Hause und relaxe, gehe auf Fotoausstellungen und in Kunstgallerien. Meine gesundheit ist mir das Allerwichtigste. Ich habe nicht vor mir einen Freund zu angeln. Ich bin sehr pingelig, wenn jemand neues in mein Leben kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lebe mein leben so gut ich kann. Depressionen können jeden treffen  auch verheiratete Frauen. Wenn man sich darauf einlässt, macht das nur alt.&lt;br /&gt;
Sie sehnt sich nicht nach einer eigenen Familie, blüht aber in ihrem engen Freundeskreis, bestehend aus gleichaltrigen transsexuellen Freundinnen, richtig auf. Sie sind so etwas wie die Charaktere in Sex And The City, lehen sich aneinander an und nehemn ihre Freundschaft wichtig, während sie sich gemeinsam der 50er-Grenze nähern.   &lt;br /&gt;
ich bin froh, dass ich mich nicht mit Dingen wie Schwangerschaft, Menstruationszyklen und Menopause beschäftigen muss.&lt;br /&gt;
Wie viele der Transsexuellen aus der Bugis Street, die nach Übersee gegangen sind, plant auch sie ins Ausland zu gehen, um die Liebe zu finden  vielleicht wenn sie 50 wird.&lt;br /&gt;
Ich lass emir einen schicken kurzen Haarschnitt machen, mit dem ich jünger aussehen werde ale die moisten in meinem Alter in einer europäischen Stadt. Singapur ist zu klein, sagt sie. Ich kann nach Europa gehen und einen Mann finden, der 20 Jahre jünger ist als ich.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Original von Nong Duu gibt es wie immer &lt;a href=&quot;http://phettisaam.blogspot.com/2008/07/how-do-ladyboys-grow-old.html&quot;&gt;hier auch dem Phet Ti Saam-Ladyboy-Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
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